Gasfüllstand – Wieviel ist noch drin in der Flasche? Unsere Lösung

Wir haben uns für die Lösung über ein Ultraschallsensoriksystem entschieden. Und da einige sehr teure Systeme am Markt zu den Sensoren auch noch etliche weitere Elektronik zu benötigen scheinen, haben wir uns für recht einfache und relativ preisgünstige System vom Mopeka entschieden.

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Dieses System ist als ein und zwei Flaschen System erhältlich und optional mit einer zusätzlichen Anzeigeeinheit erhältlich. Da die App (erhältlich für Apple und Android) aber problemlos mehrere Sensoren verwaltet, die man auch sehr einfach selbst benennen kann, kommt das für uns nicht in Frage und den Sensor von einer auf eine andere Flasche umzubauen dauert ungefähr 20 Sekunden, ist also auch ein überschaubarer Aufwand.

Da es sich bei unseren Flaschen allerdings um Alugasflaschen handelt und an denen der Magnet natürlich nicht haftet, gibt es zum Beispiel im Shop von lieblingswomo.de nicht nur die Sensoren, sondern auch entsprechende Aluhalter, die den Sensor an den Flaschenboden pressen. um den Kontakt zu verbessern sollte man noch einen Tropfen des mitgelieferten Kontaktgels anbringen.

Der Sensor von Mopeka erwacht übrigens nach 5-maligem drücken auf den grünen Knopf aus seinem werkseitigem Dauertiefschlaf. der nächste Druck dient dazu ihn mit einem neuen Device (in unserem Falle einem iPhone) zu verbinden.

Wenn man dann anschließend die Einstellungen kontrolliert und ggf. anpasst, hat man auch sofort realistische Füllstandsangaben. Die gängigen Flaschengrößen sind bereits vorgegeben, man kann aber auch die Füllhöhe Manuel ermitteln und eingeben, das ist besonders für Gastanks interessant, die nicht die Standardmaße besitzen. Wie zu erkennen ist, aktualisiert der Sensor alle 3,5 Sekunden den Füllstand. Man kann seine Flaschen auch noch benennen, was vor allem dann interessant sein dürfte, wenn man zwei oder mehr Flaschen und dazugehörige Sensoren verbaut hat. Da wir allerdings über unseren Gasaußenanschluss im Reisemobil auch die eine Vorratsflasche für alle Aktivitäten, die Gas benötigen, benutzen werden, haben wir uns für lediglich einen Sensor entschieden.

Unmittelbar nach Aktivierung wird der Füllstand angezeigt und bei Unterschreiten der entsprechenden Warnschwelle erscheint sowohl eine Optische Warnung ⚠️ innerhalb der App, als auch eine Anzeige auf dem Startbildschirm, so dass man sich entsprechend auf den Flaschenwechsel oder das Nachtanken vorbereiten kann, je nachdem ob man einen Gastank oder eine Flasche verwendet:

 

Um diesen Effekt zu zeigen haben wir den Sensor an einer vollen und einer leeren (dachten wir zumindest), baugleichen Alugasflasche angeschlossen. dabei stellte sich heraus, dass in der vermeintlich leeren Flasche wohl noch – zumindest laut Anzeige – ein kleiner Rest Gas sein müsste. Wir gingen zuerst von einem Messfehler aus, allerdings entwich beim Aufdrehen der Flasche tatsächlich noch etwas Gas. Die Messenauigkeit scheint also mehr als ausreichend zu sein. Zusätzlich zum Füllstand zeigt die App auch noch den Batteriestand des Sensors (oben links), die Qualität der Bluetooth-Verbindung (oben Mitte) sowie die Qualität der Messung (oben rechts) die z.B. durch Tankbewegungen beeinflusst werden kann, denn das in Bewegung befindliche Flüssiggas bildet verschieden hohe Füllstände und beeinflusst damit die Messqualität. Zu Beachten ist, dass die Ultraschallsensoren ja sowieso lediglich die Füllhöhe der flüssigen Phase erfassen, d.h. immer nich ein kleiner Rest Gas in der gasförmigen Phase (und unter Druck stehend) in der Flasche vorhanden ist, wenn der Sensor „leer“ meldet.

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