Stauraumerweiterung – Wir haben eine Surf Line Dachbox

Da wir gerne bezüglich unseres Stauraumes etwas flexibler sein wollten und Wassersportmaterial, aber auch Dinge die wir nicht so häufig benötigen, aus unserer Garage verbannen wollen und sich ein Keller bei einem Reisemobil irgendwie nicht anbietet, haben wir uns für die Anschaffung einer Dachbox entscheiden. Dazu machte ich mich auf nach Haltern am See zur Firma Mobilia, besser wohl unter Surfbox.de bekannt. Ich hatte bereits im Vorfeld einen Termin vereinbart und eine Box vom Typ Big Malibu XL SURF reservieren lassen. Da ich allerdings wegen unseres doch sehr hohen Panoramafensters nicht sicher war, dass diese – mit 90 cm doch recht breite – Box auf unseren EU-GO passen würde, geschah das unter Vorbehalt. Als ich nun – wie so oft deutlich vor dem angesprochenen Termin – bei der Firma Mobilia ankam, wurde ich im Büro freundlich – wie sich herausstellte, von der Tochter des Hauses – empfangen und auch sehr bald der Geschäftsführer und Vater Dariusz Sterzel herbei-telefoniert. Einige Minuten später, ich hatte gerade einmal Zeit das Wohnmobil hinter die Halle zu fahren, war er auch schon da und nahm genauestens Maß. Leider mit dem Ergebnis, dass die ausgesuchte Box so ohne weiteres nicht passen würde, da sie auf dem Panoramafenster aufliegen würde. Eine Erhöhung der Querträger musste her… Da sich in der selben Straße in Haltern ein Baumarkt befindet, habe ich dort kurzerhand Siebdruckplatten erworben, um die Box um 18 mm höher montieren zu können. Leider waren der Mitarbeiter in der Holzabteilung des Baumarktes nicht nur sehr gestresst, sondern offenbarte mir, dass das von mir gewünschte Maß (80 mal 5 Zentimeter) nicht geschnitten werden könne, worauf ich ein Stück Siebdruckplatte in 18 Millimeter Stärke im Format 80 mal 12 Zentimeter erwarb. Auf dem Rückweg kam mir Dariusz Sterzel bereits mit seinem PKW entgegen, um mich abzuholen. Wieder am Lager der Firma sägte ich das eine Stück in zwei vom benötigten Format (gut, dass ich eine Stichsäge in der Werkzeugkiste dabei hatte…). Anschließend montierten wir die Dachbox gemeinsam und ohne Probleme. Sogar das Panoramadachfenster lässt sich nun öffnen.  Nachdem ich dann bezahlt hatte, habe ich mich noch sehr nett mit Mutter und Tochter Sterzel im Büro unterhalten, bevor es für mich – dank Stau auf der A1/A3 – für etwas mehr als zwei Stunden auf die Autobahn ging. Die A 1 ist für uns ja aufgrund der Breite aktuell gesperrt.

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Da die Box mit den werksseitigen Verschraubungen allerdings etwas sehr weit vorne auf unserem Fahrzeug liegt, werde ich wohl demnächst noch zusätzliche Bohrungen anbringen und diese etwas weiter gen Heck verschieben, damit vorne die Verschattung der Solarzellen (die bislang noch nicht installiert sind) so gering wie möglich ausfällt. Die Homepage des Herstellers sagt dazu: „Der vorgegebene Montagebereich zwischen den Dachträgern beträgt 61 – 120 cm. Allerdings kann dieser problemlos auf der ganzen Länge erweitert werden, da der Bodenbereich speziell ver[s]tärkt ist.“. Diesen Schritt werde ich allerdings erst wirklich umsetzen, wenn die Position der Solarmodule klar ist.  Außerdem fehlen ja nach wie vor unsere zwei zusätzlichen Querstreben, die eventuell ebenfalls das Verschieben der Box notwendig machen könnten. Irgendetwas sagt mir, dass wir noch ziemlich viel am Mobil optimieren werden… Aber in gut einer Woche soll es dann erstmal vor allem um die Reise gehen und das Fahrzeug muss dann im Alltag nutzbar sein. Bis dahin gibt es aber noch Einiges zu tun.

2 Gedanken zu “Stauraumerweiterung – Wir haben eine Surf Line Dachbox

  1. wir haben uns vor 2 Jahren für die Thule Pacific entschieden.
    Viel Stauraum, wenig Geräusch, und unsere Sachen waren noch trocken bei Ankunft trotz stundenlangen Regens auf der Fahrt. Testsieger beim ADAC, und es stimmt, wirklich top.

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  2. Hallo Sara,
    die Thule Boxen sind für unsere Zwecke alle viel zu klein… aber wenn einem der Platz und vor allem die geringe Länge von 1,80 m maximal ausreicht, ist das sicher eine Alternative. Die Surflineboxen bestechen eben durch ihre sehr große Innenlänge und das wahnsinnige Volumen. Zudem besteht die Möglichkeit auf dem Deckel noch Surfbretter zu transportieren.

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