Reisebericht über die letzten Tage und unsere Fahrt an den südfranzösischen Atlantik

Nun sind wir schon eine Woche unterwegs, begonnen mit unserer Fahrt nach Südfrankreich am Dienstag Morgen, nachdem wir eine Nacht mit meinem Bruder als Nachbarn in seinem VW-Bus am Moselufer verbracht hatten.

img_1274Die erste Etappe nach einem Einkauf und noch einmal Volltanken in Luxemburg ging über 800 km bis in die Nähe von Poitiers, alles über Nationalstraßen, die mittlerweile in Frankreich super gut ausgebaut sind, meist zweispurig wie Autobahnen, so dass wir also recht zügig voran kamen. Im Wechsel alle paar Stunden mit kurzen Boxenstopps kamen wir noch im Hellen an unserer Schlafstätte auf einem Carrefour-Parkplatz mitten im Nirgendwo jenseits der kostenlosen Autobahn an, wo wir dann auch unseren fast leer gefahrenen Tank endlich wieder auffüllen konnten. Die Tankstellen waren da unten recht rar gesät, so dass wir schon unser Navigationsgerät nach der nächsten Tankstelle befragen mussten. Mit dem Erfolg, dass wir diese Bedienfunktion demnächst etwas früher nutzen werden, um unnötigen Stresssituationen mangels Kraftstoff zu vermeiden. Unterwegs machen wir nämlich öfter mal spaßeshalber so Spekulationsspielchen wie „es kommt noch eine günstigere Tankstelle“ 🙂 mit dem Resultat, dass gar keine mehr kam. Aus Fehlern lernt man!

Zum Fahrverhalten unseres neuen Mobils kann ich nur schwärmen, wie souverän und stabil es sich fahren lässt. Der starke Motor schafft es auch bergauf noch, langsamere LKW locker zu überholen, ohne selbst ins Straucheln zu geraten. Aber mit Tempomat bei 100 km/h ist man sehr entspannt wie auf Schienen unterwegs. Unser Pössl war wegen seines Hochdachs sogar windanfälliger, außerdem bringt der EU-GO einfach mehr Gewicht auf die Straße und liegt so sicher auf der Straße auch in Kurven und Autobahnauffahrten. Wenn man einmal die Spur im Kreisverkehr kennt, die man zu fahren hat, und bei Kurven die Rückspiegel geschickt nutzt, kommt man überall durch und rum. Alles in Allem: Das Fahren mit unserem EU-GO macht einfach Spaß!

Die Nacht auf dem Parkplatz war eine gute Entscheidung, da ruhig gelegen und sicher. Morgens haben wir ausgeschlafen und in dem Carrefour noch etwas Proviant besorgt. Nach weiteren 5 Stunden Fahrt kamen wir ziemlich entspannt am frühen Nachmittag auf unserem langjährigen Campingplatz unserer Sommerurlaube St. Martin in Moliets-Plage an. Hier kennen wir schon alles, selbst die Shopbesitzer an der Strandpromenade. Da jetzt Nachsaison ist, hatten wir auch eine gute Platzauswahl, und man kam unseren Wünschen entgegen.

Wellentechnisch hatten wir noch nicht viel Glück, aber es kann nur noch besser werden. Bis auf heute waren wir zumindest sonst jeden Vormittag im Wasser. Nachmittags stand dann meist ein ausgiebiger Strandspaziergang wegen des starken Windes auf dem Programm. Unser befreundetes Ehepaar, mit dem wir uns hier oft zum Surfen treffen, ist auch gestern eingetroffen. Ebenfalls kennen wir schon ein weiteres Ehepaar aus Trier, welches auch jedes Jahr hier Urlaub macht.

Die Wetteraussichten für die nächsten 2 Wochen sind sonnig, so dass wir diese sicher noch auf diesem Platz verbringen werden.

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6 Gedanken zu “Reisebericht über die letzten Tage und unsere Fahrt an den südfranzösischen Atlantik

  1. Wlodek

    Hallo Sonja, schade, dass ich erst heute Euren Blog entdeckt habe. Es sehr interessant Eure ausführlichen Berichte zu lesen.
    Viel Spaß in Frankreich.
    Liebe Grüße
    Elodek

    Gefällt 1 Person

  2. Melanie Rausch

    Hallo Sonja, hallo Marc,
    Ich weiß nicht, ob ihr mit meinem Namen noch was anfangen könnt, wir waren zusammen in der Schule. Früher hieß ich Leopold, jetzt Rausch.
    Naja, jedenfalls toll, was ihr macht. Ich verfolge mit großem Interesse eurem Blog. Wir sind auch oft mit der Familie mit unserem Wohni in Frankreich an der Atlantik Küste unterwegs. Leider nicht so oft, wie wir wollen, aber irgendwann kommt die Zeit.
    Euch weiterhin viel Spaß, tolle Momente und viele Abenteuer.
    Liebe Grüße Melanie Rausch

    Gefällt 1 Person

  3. Danke für die lieben Grüße! Ja, wir erinnern uns beide an Dich. Wir hatten ja auch immer viel zu wenig Zeit und genau das soll in diesem Jahr anders werden. Aktuell machen wir erstmal Urlaub, bevor die Reise dann so richtig beginnt…
    Herzliche Grüße Sonja und Marc

    Liken

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