Das Surfmekka Peniche – und es gibt wirklich viel zu sehen

Nach unserer Abfahrt in São Martiño do Porto wurde es dann fahrtechnisch wieder sehr interessant, aber das kennen wir ja von Portugal bereits. Jedenfalls sind wir dann ohne viele Unterbrechungen bis nach Peniche gefahren. Dort haben wir uns ganz dekadent wieder auf dem städtischen Campingplatz einquartiert. OK, wenn man bedenkt, dass dieser ganze 4,25 € pro Nacht kostet, ist es mit der Dekadenz vielleicht doch sehr relativ. Wichtig ist vor allem, dass dieser Platz sehr zentral liegt und zwei Strände mit sieben Namen (einzelne Strandabschnitte werden als neue Strände bezeichnet) zügig erreichbar sind.

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Der Strand mit den vielen Namen und tollen Wellen in Peniche

Kurz nach Ankunft und Frühstück (ihr kennt das ja schon…) sind wir dann am Nachmittag zu einem Spaziergang zum Leuchtturm aufgebrochen. Dieser war dann doch etwas über 12 Kilometer lang und wir haben die komplette Halbinsel umrundet, so dass wir uns das Abendessen, die heiße Dusche und das Bett redlich verdient hatten.

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Das Ziel – oder eher die Halbzeit unseres Spaziergangs um die Halbinsel – der Leuchtturm am Cabo Carvoeiro

Am nächsten Morgen sind wir „nur“ etwas mehr als fünf Kilometer entlang der Strände gegangen und haben dabei zuerst den „normalsterblichen“ Surfern und dann denn Profis der World Surf League zugesehen, die für den vom 16. bis 28. Oktober stattfindenden Wettkampf trainierten, bzw. die Bedingungen des Supertubos austesten wollten. Es war schon sehr beeindruckend, die besten Surfer der Welt in ihrem Element zu sehen, denn was diese so in den Wellen anstellen, ist für einen Menschen, der ungefähr weiß, wie man sich auf dem Brett hält, nahezu unvorstellbar. Wir hatten ja vor einigen Wochen bereits das Vergnügen, die Deutschen Meisterschaften in Saint Girons zu erleben, aber hier haben wir noch einmal deutliche Unterschiede zu den Weltbesten Surfern feststellen können. Am Wettbewerb wird auch kein Deutscher teilnehmen. Die Maßstäbe sind jedenfalls komplett andere als bei den Deutschen Meisterschaften, denn es wird praktisch eine Kleinstadt errichtet. Am Tag vor dem Wettkampf kamen wir jedenfalls sehr nah an die Location heran und waren mittendrin. Mal sehen, ob uns das in den nächsten Tagen auch gelingt?!?

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Die Aufbauten für den Wettkampf der World Surf League am Tag vor dem Wettkampf.

Die Feuerwehr von Peniche war mit Ihrem Einsatzleitwagen auch bereits vor Ort, und ich durfte einen kurzen Blick in das Fahrzeug werfen. Die Ausstattung entspricht ungefähr einem geländegängigen ELW2 einer deutschen Feuerwehr. Danke an die Kameraden aus Portugal.

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