5000 km, 55 Übernachtungen – eine erste Zwischenbilanz zum Chausson 640 Welcome Premium

Nach nun über 5000 gefahrenen Kilometern und 55 Übernachtungen im Wohnmobil, sind wir im Großen und Ganzen mit unserem Chausson 640 Welcome Premium sehr zufrieden. Dennoch gibt es im Fahrzeug einige Dinge, die nicht optimal und daher mittelfristig abzustellen sind:

  • Der Duschablauf in Richtung Außenwand funktioniert praktisch überhaupt nicht. (Bei leichtem Schrägstand des Fahrzeugs ziemlich nervig)
  • Der Warmwasser-Boiler springt nur an, wenn man beim Anschalten sanft von außen in den Kamin pustet (eher etwas zum Lachen, es sei denn es regnet in Strömen)
  • Das Rollo und die entsprechende „Führung“ des Panoramafensters vorne ist unzureichend montiert (nicht ordnungsgemäß festgeschraubt) und lässt so einen Spalt durch den Insekten eindringen können, oder aber wirkt der vollständigen Verdunklung entgegen. (Da das Rollo aber ohnehin bereits bei der Übergabe beanstandet wurde, ist das ziemlich sicher damit zu erledigen – etwas nervig aber nicht wirklich tragisch)
  • das Panoramafenster über dem Fahrerhaus ist am oberen Rand undicht, so dass bei stärkerem Regen Tropfen auf den Beifahrersitz – und die darauf befindliche Person – fallen. Die Dichtung liegt nicht am Fenster an, die drei Feststellhebel drücken das Fenster nicht weit genug nach innen. Bislang ist der Wassereintritt nur während der Fahrt beobachtet worden. Das stellt aber aus meiner Sicht ein größeres Problem dar, denn das Fenster scheint sich verzogen zu haben. Wir haben bei Sonnenbestrahlung nie komplett verdunkelt und eher das Fenster geöffnet, um einen Hitzestau und genau diese Probleme zu vermeiden. (Da diese bei Chausson ja nicht neu sind…)
  • die Innenbeleuchtung des Kleiderschranks hat seit Beginn nicht funktioniert, was bei Tageslicht kein Problem ist, wenn es aber dunkel ist, müssen wir die Taschenlampe  zur Hilfe nehmen. Wenn man bedenkt, dass im Restlichen Fahrzeug Lampen an allen möglichen und unmöglichen Stellen verbaut sind, dann ist es schon rätselhaft, warum ausgerechnet dort kein Kabel hingeführt wurde, sondern eine ziemlich „fimschig“ erscheinende batteriebetriebene Lampe ihren Dienst verrichten soll, was sie bei uns ja auch nicht tut. Da die Lampe auch nicht montiert war, sondern in den Fahrzeugunterlagen beigelegt war, haben wir das auch erst nach Abfahrt bemerkt.

Unser Händler, Reisemobile Dörr ist über diese Mängel bereits informiert, da wir aber aktuell mit 3000 Kilometern Fahrstrecke „etwas weit“ weg sind, werden wir uns mit Bordmitteln behelfen müssen und bis dahin einfach mit den Macken leben. Die Beseitigung wird dann erst später in der Zukunft erfolgen. Da keine langfristigen Schäden zu erwarten sind, dürfte das auch möglich sein. Drückt uns die Daumen, dass es bei den beschriebenen Mängeln bleibt und die Liste nicht noch länger wird. Bei praktisch allen Neufahrzeugen gibt es anfangs Mängel, wenn man sich die Komplexität von Reisemobilen anschaut, ist das auch nicht verwunderlich und viele Dinge funktionieren ja auch wie sie sollen.

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