Ab in den Süden – zumindest etwas weiter Ericeira – Sintra – Cascais

Nach den interessanten Wettkämpfen in Peniche und einer guten Zeit dort sind wir am Freitag Nachmittag aufgebrochen, denn die Wettervorhersage für Samstag war alles andere als toll. Unsere Entscheidung wurde am nächsten Tag von den Organisatoren des Wettkampfes bestätigt, denn am Samstag fanden – aufgrund des starken Windes – keine Wettkämpfe statt.

Wir sind dann abends bis in die nächste Surfhochburg Ericeira gefahren und haben dort auf einem Parkplatz direkt auf der Klippe übernachtet.

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Ericeira hat den Surfern sogar ein Denkmal gestellt… und ich Sonja für das Foto zusammen mit unserem EU-GO daneben 😉

Am nächsten Morgen war der Himmel bedeckt und ein sehr kalter Wind blies. Daher sind wir weiter gefahren. Unser Tagesziel sollte eigentlich der Camping Orbitur Guincho in der Nähe von Cascais sein. Auf der Fahrt kamen wir dann aber durch Sintra (meine liebe Autokorrektur nicht Sinatra…) und haben unseren EU-GO abgestellt, um schnell durch die Stadt zu gehen und uns einen Eindruck vom Weltkulturerbe zu verschaffen. Der anfangs leichte Nieselregen verstärkte sich permanent und wuchs sich in den knapp zwei Stunden zu einem Wolkenbruch aus, so dass wir trotz Regenkleidung klatschnass waren und uns das Wasser in den Schuhen stand, so dass wir diese ausgeleert haben, bevor wir das Wohnmobil betreten haben. Dennoch eine kleine uralte Stadt mit bunten Häuschen, dem ein oder anderen Palast und engen Gassen, das sich zu sehen lohnt. Leider wurden auch hier trotz schlechten Wetters die lahmen Touristen busseweise hingekarrt und zogen sich mühsam die engen Gassen hinauf, nur motiviert vom nächsten Café oder Schnaps. Das ist irgendwie nicht so ganz unser Fall und so waren wir froh wieder weg zu sein.

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Eines der schönen Häuser in Sintra

Warm ist uns den ganzen Abend nicht mehr geworden, trotz warmer Dusche auf dem Camping Orbitur Guincho. Der Campingplatz ist aus mehrerlei Gründen unser Ziel geworden, denn hier hat Sergio Bambaren sein Buch „Der träumende Delphin“ geschrieben, mit dem seine Schriftstellerkarriere begann. Der beschriebene Delfin tauchte am Guincho Strand neben Sergio Bambaren auf. Jeder, der dieses Buch noch nicht gelesen hat, dem sei es wärmstens ans Herz gelegt! Wie der Zufall, oder was auch immer so will, las ich aktuell ein anderes Buch von Bambaren, nämlich „Lieber Daniel: Briefe an meinen Sohn„, indem er nicht nur den Campingplatz detailliert beschreibt, sondern auch die Region und seine Karrierewende.de. Das ist wohl auch der Grund, warum Sergio Bambaren immer wieder mit Sonja in Kontakt ist, da Ihn unsere Geschichte ein wenig an sich selbst erinnert.

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Der Stand Guincho, an dem Sergio Bambaren „seinen“ träumenden Delfin traf und der wirklich schön zwischen Bergen und Dünen gelegen ist

Außerdem eignet sich der Campingplatz Orbitur Guincho gut als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Sintra (wo wir aber ja nun nicht mehr hin müssen) und Lissabon.

Ursprünglich wollten wir Lissabon am Sonntag besuchen. Als dieser aber mit heftigsten Schauern begann und wir vom Nasswerden und Auskühlen des Vortages noch gehörig die Nase voll hatten, haben wir den Ausflug nach Lissabon um einen Tag verschoben und sind stattdessen hier ein wenig durch die Dünen spaziert, die mit Holzbolenwegen zugänglich gemacht wurden.

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