Der größte Süßwassersee Spaniens, Reisfelder und Karibikfeeling

Heute war es an der Zeit, Valencia zu durchqueren, um ein wenig nördlich davon zur Ruhe zu kommen. Da ist in der Tat wörtlich gemeint, denn die Schnellstraße, die hinter dem Campingplatz vorbeiführt, war nicht unbedingt erholsam. Bevor wir aber gen Norden gestartet sind, haben wir uns zuerst nach Süden in Richtung des Naturschutzgebietes Albufera zu orientieren. Da allerdings wahnsinniger Wind herrschte (mindestens Windstärke 7), haben wir uns nicht sehr weit vom Auto weg bewegt…

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Der flache Süßwassersee zeigte sich von seiner wilden Seite, mit großen Wellen und ziemlich aufgewühlt und daher braun

Nach der kurzen Besichtigung des Sees und einigen sehr engen Brücken auf dem Weg dorthin, die besonders bei dem starken Seitenwind nicht so einfach zu treffen waren, haben wir unser Frühstück am Strand mit Blick auf das Meer zu uns genommen. Der Weg dorthin führte permanent an Reisfeldern vorbei, die sich hervorragend als Windsurfpisten geeignet hätten. Beim Frühstück konnte man sehr schön den fliegenden Sand beobachten oder sich alternativ auch sandstrahlen lassen, sobald man das Auto verließ.

Danach ging es durch Valencia, über die stylische Brücke L’Assut d’Or noch einmal an den modernen Bauwerken vorbei und Richtung Hafen, bevor wir die Stadt endgültig hinter uns ließen. Dabei waren die Kreisverkehre, die teilweise bis zu acht Spuren hatten, noch einmal spannend, denn die Spanier in Valencia haben es generell eilig, und teilweise erinnerte die Anordnung der Fahrzeuge eher an Mikado als an geordneten Straßenverkehr. Dass ein Fahrzeug mit über sieben Metern Länge, gerade bei Kurven (welch Wortspiel;-)), etwas mehr Platz als ein Fiat Uno benötigt, war einigen Verkehrsteilnehmern zudem irgendwie nicht bewusst. Direkt hinter der Stadt wurde vieles dann wieder deutlich entspannter. Und wir kamen nach einem Lidl-Einkaufsstop gegen 16 Uhr an unserem Campingplatz Malvarossa an und durften nach einem Spaziergang über den Kiesstrand einen traumhaften und wahrhaft kitschigen Sonnenuntergang erleben.

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Der kitschige Sonnenuntergang am Strand vor dem Camping Malvarossa…
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… direkt vor unserem EU-GO (rechts im Bild hinter den Büschen in erster Reihe zum Strand)

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