Tarragona Stadtrundgang

Aus dem Ebrodelta kommend, sind wir recht bald in Tarragona angekommen und obwohl der 26. Dezember in Spanien kein Feiertag ist, war es sehr ruhig auf den Straßen und erst gegen Mittag kamen die Menschen so langsam hervor. Das erklärte sich dadurch, das in Katalonien der „Stefanstag“ dennoch ein – eben regionaler – Feiertag ist.

Wir sind ganz optimistisch einfach an den Hafen der Stadt gefahren, da alle unsere Reiseführer, Apps oder Stellplatzführer übereinstimmend geschrieben hatten, dass es in Tarragona keine Stellplätze oder Parkplätze für Reisemobile gebe. Dank des Feiertages war aber ein eigentlich kostenpflichtiger Parkplatz nicht nur kostenfrei, sondern obendrein os leer, dass wir uns problemlos darauf stellen konnten. So hatten wir nur etwa fünfhundert Meter bis an den Stadthafen zu Fuß zurückzulegen.

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Der Stadthafen von Tarragona mit einer schönen Promenade entlang des Wassers

Insgesamt wurden es dann aber doch wieder um die zehn Kilometer zurückgelegter Strecke, denn wir wollen die Städte ja vollständig „erlaufen“.

Da Tarragona zum Weltkulturerbe gehört, gab es natürlich auch den ein oder anderen „alten Stein“ zu besichtigen. Die Stadtmauer ist an einigen Stellen noch vollständig sichtbar und erhalten, an anderen Stellen bildet sie die Rückwand von Häusern oder die Decke von Garagen. Für uns am beeindruckendsten war die Kathedrale, die interessante Dimensionen aufweist, da der Grundriss eher romanisch, der weitere Bau aber gotisch vollendet wurde. Außer dem imposanten Äußeren, sind besonders die schmuckvollen Seitenkapellen sehenswert.

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Der Turm der Kathedrale von Tarragona

Außerdem beeindruckte das riesige Chorgestühl, das anders als bei vielen anderen Kirchen nicht hauptsächlich direkt am Altarraum, sondern eher im Hauptschiff seinen Platz findet. darüber thront die wirklich riesige Orgel, die zudem zwei bebilderte Flügel, ähnlich eines Altars, aufweist.

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Blick ins Hauptschiff der Kathedrale mit dem Chorgestühl und der riesigen Orgel.

Die Kathedrale wurde am selben Ort erbaut, an dem sich zu römischer Zeit Tempel aus der Zeit des Tiberius befand, anschließend eine westgotische Kathedrale und eine maurische Moschee.

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Blick auf das römische Amphitheater und den darunterlegenden Stadtstrand von Tarragona

Wie aus den letzten Bildern hervorgeht, ist die Stadt an einem Hügel gelegen und die Kathedrale bzw. die Universität befinden sich ziemlich am oberen Rand der Altstadt. Das Amphitheater hingegen befindet sich eher noch im unteren Teil der Stadt.

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