Über die Bay of Plenty nach Rotorua

Nach einem ausgiebigen Frühstück verließen wir unser kleines Häuschen und fuhren mit dem Bus in Richtung Rotorua. Der heutige Tag sollte einer mit etwas mehr Kilometern und demnach etwas längerer Zeit im Bus werden. Allerdings noch sehr weit von unseren langen Fahrten in Marokko entfernt, vor allem da wir immer wieder angehalten haben und kleine Spaziergänge unternommen haben. Neben einem Verpflegungsstop am Supermarkt hielten wir unter anderem in Waihi und warfen einen Blick in den Tagebau der Goldmine.

Das Loch des Tagebaus der Goldmine in Waihi ist sicher über einhundert Meter tief.

Der nächste größere Stop war in Mt. Maunganui, einem sehr angesagten Ort an der Küste. Dort tummelten sich neben den Touristen auch viele Einheimische und zusätzlich die Teilnehmer und Betreuer eines internationalen Beachvolleyballturniers, das sogar als Olympiaqualifikation diente. Wir spazierten auf die vorgelagerte Halbinsel und schauten den Surfern zu. Natürlich warfen wir auch mehr als einen Blick auf das Geschehen auf den Beachvolleyballplätzen.

Sonja in Mt. Maunganui zur Abwechslung mal auf einem Felsen

Was uns schon nach den wenigen Tagen in Neuseeland extrem positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache dass überall ausreichend Mülltonnen bereit stehen und oft auch regelrechte Trennstationen mit mehreren Tonnen. Außerdem gibt es praktisch an jedem Ort gut ausgeschilderte und kostenlose öffentliche Toiletten, die sie in sehr gutem Zustand befinden und regelmäßig gereinigt werden.

Der Strand von Mt. Maunganui ist bei Surfern sehr beliebt.

Weiter ging die Fahrt durch die extrem fruchtbaren, aktuell aber auch sehr durch Trockenheit gebeutelte, Region der Bay of Plenty. Vorbei an Kiwi-Plantagen und diversen anderen landwirtschaftlichen Feldern fuhr Michael unseren Bus über teils sehr kurvige Straßen in Richtung Rotorua. Sonja und ich waren uns einig, dass es gut ist gefahren zu werden, denn wenn wir selbst gefahren währen, hätten wir wesentlich weniger der Landschaft anschauen können, da wir uns auf die Straße konzentrieren müssten.

Wie wichtig es ist die UV Belastung zu kennen erkennt man schon an den großen Anzeigen am Strand. Darunter der Turnierplan für das internationale Beachvolleyballturnier.

Nach einem weiteren kurzen Zwischenstopp an zwei Wasserfällen, die am nächsten Tag von einigen Teilnehmern unserer Gruppe auch bei einer Raftingtour überwunden werden, erreichten wir am frühen Abend Rotorua. Nach dem Einchecken im Motel ging es noch für eine kurze Stadterkundung hinunter. Praktisch die gesamte Stadt riecht stark nach Schwefel, das aus den Thermalquellen austritt. Sonst ist Rotorua eher der Ausgangspunkt für Touren ins Umland und bietet mit der „Fressmeile“ hungrigen Touristen eine weitere Möglichkeit viel Geld in der Stadt zu lassen. Ansonsten erscheint uns der Ort nicht wirklich sehenswert.

Eine der heißen und blubbernden, nach Schwefel stinkenden heißen Quellen, die ein Zeugnis der weiterhin vorhandenen vulkanischen Aktivität liefern.

Ok, das (zur Zeit geschlossene) Museum ist schon nett anzusehen, aber der Rest der Stadt – mit Ausnahme einige Parks – ist eher unspektakulär.

So ziemlich das einzig sehenswerte Gebäude in Rotorua.

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