Thermal Wonderland und Huka Falls

Nach dem obligatorischen Frühstück fuhren wir in Richtung der Wai-O-Tapu Thermal Wonderlands. Zuvor statteten wir noch einem größeren Mudpool einen Besuch ab.

Die blubbernden Mudpools sind wie aus einer anderen Welt. Manchmal spritzt der Schlamm etwa einen Meter hoch.

Anschließend war der Lady Knox Geysir das nächste Ziel. Dieser Geysir wird pünktlich um 10:15 Uhr an jedem Tag zum Ausbruch gebracht. Das wird durch Zugabe von Waschpulver erreicht, eine Methode die in Island schon lange aus Umweltschutzgründen verboten ist. Der Ausbruch war dann auch trotz der menschlichen Intervention eher bescheiden.

Der Lady Knox Geysir, nachdem er zum Ausbruch „überredet“ wurde…

Anschließend stand dann der Besuch der Wai-O-Tapu Thermal Wonderlands an. Auf mehreren aneinander anschließenden Rundwegen kann man sich die sehr abwechslungsreiche vulkanische Landschaft ansehen. Neben dem prickelnden „Champagner Pool“ (der nicht nur nach Champagner aussieht, sondern sich auch so anhört) gibt es Sinterterrassen, Schlammlöcher, heiße Quellen und Wasserfälle sowie unterschiedlich gefärbte Pools zu sehen. Einige tiefere Krater machen ziemlich gruselige Geräusche, so dass sie für den Film „Herrn der Ringe“ aufgenommen wurden.

Ziemlich krasse Farbe in einem der kalten Pools.

Im Anschluss fuhren wir zu den Huka Falls und spazierten flussaufwärts zu einer Stelle an der heiße Bäche in den Fluss münden. Dort hätte man natürlich auch baden können und durch Auswahl des geeigneten Mischungsverhältnisses aus Fluss- und Bachwasser eine angenehme Temperatur „einstellen“ können. Da es aber auf halber Strecke des Spaziergangs heftig anfing zu regnen, haben wir uns das verkniffen.

Ein wirklich klarer Fluss und eine sehr schöne Landschaft bei unserem Regenspaziergang.

Danach fuhren wir zum Supermarkt um die Vorräte aufzufüllen und anschließend weiter in Richtung Turangi am Lake Taupo. Dort sollten wir am Nachmittag ankommen, was nicht geklappt hat, da unser Bus plötzlich keine Lust mehr hatte weiterzufahren. Der Motor ging bei der Fahrt am See entlang plötzlich aus. So warteten wir recht lange zuerst auf den Werkstattwagen und dann auf den Abschleppdienst. Wir sind dann Huckepack, mit allen Mitreisenden und Gepäck weiterhin im Bus, bis zu unserem Tagesziel gefahren worden. Um kurz vor halb Acht bezogen wir dann unsere Unterkunft, duschten und aßen zu Abend und ließen den Tag ausklingen.

Unser Bus auf dem Abschleppwagen.

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