Ein bisschen Materialkunde

Heute berichte ich mal kurz von meinem neuen Shortboard, welches wir während unserer Wohnmobiltour im Internet bestellt und nach Deutschland liefern hatten lassen. Dieses habe ich natürlich jetzt mit in den Surfurlaub genommen, um es zu testen, denn dieses Modell war ich zuvor nie gesurft und habe es nur nach Recherche im Internet und Empfehlung von anderen Surfern für mich als passend empfunden.

Es sollte bessere Kanten als mein ehemaliges Malibu-Brett haben, damit es besser im Wasser kantet und manövrierbar ist. Dazu sollte es kürzer sein, damit es spritziger ist, um Turns zu fahren oder sonstige Tricks zu machen.

So sieht das Shortboard von unten aus mit Finnenvorrichtung für 5 Finnen (ich fahre nur 3)

Alles in Allem bin ich sehr zufrieden, es erfüllt meine Erwartungen, war am Anfang wegen des viel kleineren Volumens viel schwieriger zu paddeln, da es nicht so einen Auftrieb hat. Außerdem muss ich beim Paddeln viel mehr vorn liegen, um mein Körpergewicht optimal auf dem Brett zu verteilen, damit es plan im Wasser liegt. Dieses Gefühl muss man in mehreren Surfsessions erst einmal entwickeln. Jedenfalls bin ich gestern bei perfekten Wellen eine vergleichbare grüne Welle wie in Sri Lanka gesurft, eine grüne Wand entlang zu surfen, die sich auch noch langsam bewegt, ist wie ein Tanz mit einer Welle, so fühlt es sich an! Ein Traum, dann will man noch eine erwischen!

Zur Vorbereitung musste ich noch ein Fußpad am Tail aufkleben, um besseren Halt zu haben

Das Fußpad hatte ich mitbestellt. Es dient dazu, dass der hintere Fuß besseren Halt auf dem Brett hat, um eventuelle Turns fahren zu können. Der Rest vom Brett wird eingewachst, damit man mit den Füßen nicht abrutscht, es gibt ja keine Schlaufen. Jedenfalls musste das Pad nach Anbringen noch 24 Stunden trocknen, damit die Festigkeit gewährleistet ist. Außerdem sollte man es noch mit Büchern beschweren. So lag das Board also eine Nacht bei mir im Wohnmobil, bis es trocken war.

In der letzten Woche habe ich also mein altes Surfboard sowie Marcs Schaumbrett vom letzten Jahr an nette Schweizer Surfer verkauft. Um unsere Surfbrettpalette zu komplettieren, haben sich Marc und ich dafür ein Longboard bestellt. Somit haben wir insgesamt 3 verschieden lange und dicke Bretter, die sämtliche Bedingungen für uns beide surfbar machen. Wir freuen uns aufs nächste Jahr, wenn wir gemeinsam alle testen können.

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