Wer hätte das gedacht…….dass wir noch einmal wie vor zwei Jahren auf unserer Karrierewende in Peñíscola Weihnachten verbringen ????

Nach dem tristen Winterwetter in Deutschland hatten wir mal wieder richtig Lust auf Sonne und Wärme. Wegen der aktuellen Situation wollten wir uns allerdings nicht dichtgedrängt in ein Flugzeug setzen, um irgendwo in die Wärme zu fliegen. Obwohl wir den EU-GO nach dem Herbsturlaub in Frankreich schon winterfest gemacht hatten, lag es nahe, ihn wieder startklar zu machen und coronakonform in den warmen Süden aufzubrechen. Da es uns damals in Peñíscola so richtig gut gefallen hatte, und der Campingplatz direkt an der Strandpromenade liegt, hielten wir vorab schon einmal das Wetter im Blick. 20 Grad waren angesagt, sodass wir uns direkt einen Platz auf dem Campingplatz Eden reservierten. Denn um die Feiertage wird es hier immer sehr voll. Viele Rentner überwintern hier oder machen ein paar Tage Station, um noch weiter in den Süden zu reisen.

Wir haben uns für die Route über die Autobahn entschieden, auch wenn es mit erheblichen Mehrkosten für die franz. Autobahnmaut verbunden ist. In Spanien sind die Autobahnen im Nordosten mittlerweile wieder mautfrei. Da wir einfach nur knapp zwei Wochen Zeit haben, säßen wir sonst viel zu lange im Auto. Sonst bevorzugen wir ja die kostenlosen Nationalstraßen, auch weil man einfach mehr vom Land sieht. Am Donnerstag war Marc noch kurz in der Schule, ich erledigte die letzten Einkäufe, so dass wir uns gegen 10 Uhr von Karlsruhe aus auf den Weg machen konnten. Als Ziel setzten wir uns Orange, wo wir auf der Rückfahrt unserer Karrierewende einen schönen Stellplatz am Triumphbogen entdeckt hatten. Diesen erreichten wir tatsächlich gegen Abend. Außer uns hatten sich noch mehrere Wohnmobile dort eingefunden.

der Triumphbogen in Orange

Am nächsten Morgen starteten wir wieder gegen acht Uhr, und unser Navi sagte, dass wir gegen 16 Uhr ankommen würden. Das hieße, es wäre noch hell, und wir könnten noch bis zur Halbinsel spazieren und zum Heiligabend die schöne Krippe besichtigen und den Sonnenuntergang noch sehen. Tatsächlich kamen wir schon gegen 15 Uhr an, da wirklich wenig Verkehr war und angekündigte Staus sich aufgelöst hatten. Unser Plan ging auf…..wir konnten noch die Krippe besichtigen mit den menschengroßen Figuren inmitten er Altstadt auf der Halbinsel.

Da wir den Campingplatz erst einen Tag später reserviert hatten, stellten wir uns einfach direkt ans Meer auf einen Parkplatz, wo wir die erste Nacht verbrachten.

Hier stehen wir in der ersten Reihe am Strand
Unser Blick am nächsten Morgen aus unserem Bett

Am nächsten Morgen machten wir einen Morgenspaziergang zum Strand auf der anderen Seite der Halbinsel und zurück, bis wir dann endlich unseren Platz beziehen konnten.

Die meisten hier sind Deutsche, aber auch Franzosen, Spanier, Luxemburger und einige Schweden haben sich hier eingefunden. Es ist alles schön weihnachtlich dekoriert, viele haben sogar Weihnachtsbäume in ihren Vorzeiten stehen, dazu Lichterketten und anderen Weihnachtsschmuck. Es sieht aus wie ein Weihnachtsdorf. Sehr gemütlich.

Ich war schon zweimal im Wasser mit Marcs Longboard, auch wenn die Wellen sehr klein sind. Das Wasser ist mit 15 Grad recht frisch, aber die Sonne heizt den schwarzen Neoprenanzug gut auf, so dass man es lange im Wasser aushalten kann, zumal ich nicht oft ins Wasser fliege bei so Miniwellen.

Gestern Abend gab es eine Veranstaltung in der Stadt, „La llegada de Papa Noel“, wo wir auch mal hingepilgert sind. Allerdings war es uns echt ein bisschen zu voll, die Musik viel zu laut…..und alles ein wenig kitschig.

Papa Noel kommt mit der Kutsche

die Tanzgruppe kündigt Papa Noel an

Jetzt werden wir einfach die warmen Temperaturen genießen, viel lesen, faulenzen, spazieren gehen…….und die Seele baumeln lassen. Wellen sind leider keine mehr angesagt, so dass ich vielleicht demnächst einfach so eine Runde im Meer schwimmen gehe (mit Neoprenanzug).

Wir wünschen allen, die unseren Blog verfolgen, einen guten Rutsch ins Neue Jahr, bleibt gesund.

Hasta pronto

3 Gedanken zu “Wer hätte das gedacht…….dass wir noch einmal wie vor zwei Jahren auf unserer Karrierewende in Peñíscola Weihnachten verbringen ????

  1. Michael Biermann

    Wuensche Euch noch eine schönen Urlaub und einen guten Rutsch in ein gesundes 2022!
    Ich beneide Euch um Eure Wohnmobil Ausflüge. Wir hatten im Sommer eine Trans-Van Kastenwagen gemietet um das mal aus zu probieren: mir gefiel es gut, Monika leider gar nicht 😦
    Wir wollen aber trotzdem mit Van zum Nordkap, weil anders kaum möglich. 2 Monate mit gemietetem Fahrzeug – vielleicht kann ich sie damit überzeugen 🙂
    Viel Grüße Michael

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  2. Surfingsonja

    Hallo liebe Nachbarn, wir haben es hier gut angetroffen. Das Wetter, der Campingplatz, unsere Platznachbarn, ……heute morgen habe ich sogar ein Auto mit KA Kennzeichen gesichtet….es parkte vor unserem Campingplatz. Ihnen einen guten Rutsch und alles Gute für 2022, vor allem Gesundheit, viele Grüße, Marc und Sonja

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