Der erste Advent auf dem Campingplatz

Heute war dann der erste Advent. Auf einem deutschen Campingplatz dürfte man das Ganze wohl als Wintercamping anpreisen. Hier – trotz desselben Datums – irgendwie nicht so wirklich, denn bei Temperaturen um die 20°C, teilweise bei Sonnenschein, fühlt es sich nicht nach Winter an. Wir haben heute den Tag mit zwei ausgedehnten Strandspaziergängen verbracht, bei denen teilweise ein T-Shirt als Oberbekleidung absolut ausreichend war.

img_2851
Bei unserem Abendspaziergang hatten wir den Strand fast für uns allein, was für einen Sonntag ausgesprochen ungewöhnlich ist, aber vermutlich glauben die Menschen dem Wetterbericht, der Regen bereits ab 16 Uhr vorhergesagt hat, mittlerweile mehr, als dem Blick aus dem Fenster.

Unsere SUPs wurden samt Zubehör wieder in der Dachbox verstaut, denn die nächsten Tage soll es nicht nur regnen, sondern auch der Wind soll recht kräftig werden. Außerdem sagen manche Wellenvorhersagen bis zu 4 Meter hohe Wellen voraus. Wir sind jedenfalls gespannt… Die Wellenreiter haben so ihren Weg auch noch nicht auf das Dach gefunden. Der Grund ist sehr einfach: Zum einen können wir uns gut vorstellen, diese in den nächsten Tagen noch einmal zu nutzen, und zum anderen werden diese ja außerhalb der Dachbox auf dem Dachgepäckträger transportiert. Damit ist es nicht entscheidend, ob die Bretter nass oder trocken sind. Die SUPs hingegen werden zusammengerollt (wir haben aufblasbare SUPs), und daher sollten sie trocken und einigermaßen sauber sein, zumal sie in der Dachbox verstaut werden und da ja auch noch eine Menge andere Sachen drin sind, die nicht nass werden und vor allem nass bleiben sollten. Daher also unsere Vorsichtsmaßnahme, die Bretter in gut abgetrocknetem Zustand zu verpacken, obwohl wir vielleicht doch noch länger hier bleiben, das entscheiden wir aber spontan. Bei viel Wind sind die Bretter in jedem Falle besser in der Box aufgehoben, denn so können sie nicht wegfliegen. Auf dem Campingplatz 🏕 haben die meisten Dauercamper nun auch die Weihnachtsdeko angebracht und Ihre Zelte, Wohnwagen oder Reisemobile mehr oder weniger hübsch beleuchtet. Dankbarerweise haben wir in der unmittelbaren Umgebung kein “Geblinke”, sondern nur dauerhaft leuchtende Lichterketten und sonstige Dekoobjekte wie Weihnachtssterne etc. Heute fand gegenüber bei unseren Nachbarn auch eine private  Adventsfeier von einigen Dauercampern, die sich schon länger kennen, statt. Wir haben dann auch mit “Bordmitteln” einen Adventskranz improvisiert (nicht schön aber besonders… und man muss ja auch mal verrückt sein):

img_2849
Nicht wirklich ein Adventskranz, aber das Einzige was auch nur annähernd so aussah und sich in unserem EU-GO befand… (und wir sind leider nicht von der Firma aus Atlanta gesponsert)

Unser Drei-Gänge-Adventsmenü besteht heute aus: Eisbergsalat mit Thunfisch, Mais und Käse; Blumenkohl-Kartoffel-Chorizo-Eintopf; eine süße Nachspeise nach Wahl.

Wir wünschen Euch allen einen schönen ersten Advent! Lasst gerne auch Kommentare oder Fragen an uns da… Wir freuen uns!

Der Dachgepäckträger – eine lange Geschichte mit Happy End

Wie ihr ja bereits gelesen habt (oder auch nicht…), sind bei unserem Dachgepäckträger zur Auslieferung ja nur zwei Querstreben geliefert worden. Wir wollten aber vier haben, nicht etwa weil wir die 200 kg dann zulässiger Dachlast ausnutzen wollen, sondern um die Stabilität zu erhöhen und das Gewicht gleichmäßiger verteilen zu können. Außerdem sind die 2,35 Meter langen Querstreben nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis  recht flexibel, so dass sie sich bereits bei minimaler Belastung sehr deutlich durchgebogen haben.

Aus diesem Grund hatten wir bei Reisemobile Dörr in Bliesen erneut einen Termin, um eine Lösung für dieses Thema zu finden. Die bestellten weiteren Querstreben wurden nicht rechtzeitig geliefert. Dennoch fuhren wir frohen Mutes ins Saarland, denn auch wenn manche Dinge auf den ersten Blick unmöglich erscheinen, mit dem richtigen Team ist vieles machbar.

Bereits früh am Morgen begrüßte uns Herr Keller, und kurz darauf kamen er und Herr Dörr Senior unser Mobil begutachten, um sich dann Gedanken zu machen, was getan werden kann. Etwas später luden Sonja und ich dann den Dachgepäckträger und die Dachbox komplett ab bzw. leer (wir hatten beide nur sehr leicht beladen und schon dabei schwang der Träger deutlich). Herr Keller fuhr das Fahrzeug dann in die Werkstatt, und etwas später hatten wir die Gelegenheit, mit dem Werkstattteam um Herrn Salm die Lage zu besprechen. Bereits kurze Zeit später war klar, dass die vorhandenen Querträger noch jeweils zwei weitere Stützen erhalten, die das Schwingen verhindern sollen. Diese Stützen wurden nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden, sondern auf dem Fahrzeugdach wurden Riffelbleche angebracht, die ausreichend groß sind und die Last verteilen sollen. Darauf stützen sich die Metallstützen auf eine Gummiplatte ab. Die Metallstützen sind fest mit den Querstreben verbunden.

img_1257

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn die Schwingungen sind nicht mehr festzustellen und unser Dachgepäckträger sowie die Dachbox sind endlich so nutzbar wie geplant. Ein ganz großer Dank an das gesamte Team von Reisemobile Dörr und ganz besonders an Herrn Salm und Kollegen in der Werkstatt. Herr Keller hat an diesem Tag für uns schier unglaubliches geleistet, denn er hat uns nicht nur den gesamten Tag über freundlichst betreut und auf dem aktuellen Stand gehalten, sondern außerdem noch eine Lagermöglichkeit für unsere Surfbretter während der Reparatur organisiert, die Duschen des Stellplatzes zugänglich gemacht, Taxifahrer gespielt, Kaffee angeboten und vieles andere mehr. Daher DANKE besonders auch an ihn und Herrn Dörr Senior, der seinem Team die Freiheiten gegeben hat, uns wirklich pragmatisch zu helfen.

img_1258

Parallel wurden in der Werkstatt noch zwei unsaubere Ansatzstellen des Aufbaus fachgerecht abgedichtet (denn es ist etwas beunruhigend, aus dem Wohnraum die Straße sehen zu können), das lief auch völlig unbürokratisch, praktisch auf Zuruf ab.

Stauraumerweiterung – Wir haben eine Surf Line Dachbox

Da wir gerne bezüglich unseres Stauraumes etwas flexibler sein wollten und Wassersportmaterial, aber auch Dinge die wir nicht so häufig benötigen, aus unserer Garage verbannen wollen und sich ein Keller bei einem Reisemobil irgendwie nicht anbietet, haben wir uns für die Anschaffung einer Dachbox entscheiden. Dazu machte ich mich auf nach Haltern am See zur Firma Mobilia, besser wohl unter Surfbox.de bekannt. Ich hatte bereits im Vorfeld einen Termin vereinbart und eine Box vom Typ Big Malibu XL SURF reservieren lassen. Da ich allerdings wegen unseres doch sehr hohen Panoramafensters nicht sicher war, dass diese – mit 90 cm doch recht breite – Box auf unseren EU-GO passen würde, geschah das unter Vorbehalt. Als ich nun – wie so oft deutlich vor dem angesprochenen Termin – bei der Firma Mobilia ankam, wurde ich im Büro freundlich – wie sich herausstellte, von der Tochter des Hauses – empfangen und auch sehr bald der Geschäftsführer und Vater Dariusz Sterzel herbei-telefoniert. Einige Minuten später, ich hatte gerade einmal Zeit das Wohnmobil hinter die Halle zu fahren, war er auch schon da und nahm genauestens Maß. Leider mit dem Ergebnis, dass die ausgesuchte Box so ohne weiteres nicht passen würde, da sie auf dem Panoramafenster aufliegen würde. Eine Erhöhung der Querträger musste her… Da sich in der selben Straße in Haltern ein Baumarkt befindet, habe ich dort kurzerhand Siebdruckplatten erworben, um die Box um 18 mm höher montieren zu können. Leider waren der Mitarbeiter in der Holzabteilung des Baumarktes nicht nur sehr gestresst, sondern offenbarte mir, dass das von mir gewünschte Maß (80 mal 5 Zentimeter) nicht geschnitten werden könne, worauf ich ein Stück Siebdruckplatte in 18 Millimeter Stärke im Format 80 mal 12 Zentimeter erwarb. Auf dem Rückweg kam mir Dariusz Sterzel bereits mit seinem PKW entgegen, um mich abzuholen. Wieder am Lager der Firma sägte ich das eine Stück in zwei vom benötigten Format (gut, dass ich eine Stichsäge in der Werkzeugkiste dabei hatte…). Anschließend montierten wir die Dachbox gemeinsam und ohne Probleme. Sogar das Panoramadachfenster lässt sich nun öffnen.  Nachdem ich dann bezahlt hatte, habe ich mich noch sehr nett mit Mutter und Tochter Sterzel im Büro unterhalten, bevor es für mich – dank Stau auf der A1/A3 – für etwas mehr als zwei Stunden auf die Autobahn ging. Die A 1 ist für uns ja aufgrund der Breite aktuell gesperrt.

img_1194.jpgimg_1195

Da die Box mit den werksseitigen Verschraubungen allerdings etwas sehr weit vorne auf unserem Fahrzeug liegt, werde ich wohl demnächst noch zusätzliche Bohrungen anbringen und diese etwas weiter gen Heck verschieben, damit vorne die Verschattung der Solarzellen (die bislang noch nicht installiert sind) so gering wie möglich ausfällt. Die Homepage des Herstellers sagt dazu: “Der vorgegebene Montagebereich zwischen den Dachträgern beträgt 61 – 120 cm. Allerdings kann dieser problemlos auf der ganzen Länge erweitert werden, da der Bodenbereich speziell ver[s]tärkt ist.”. Diesen Schritt werde ich allerdings erst wirklich umsetzen, wenn die Position der Solarmodule klar ist.  Außerdem fehlen ja nach wie vor unsere zwei zusätzlichen Querstreben, die eventuell ebenfalls das Verschieben der Box notwendig machen könnten. Irgendetwas sagt mir, dass wir noch ziemlich viel am Mobil optimieren werden… Aber in gut einer Woche soll es dann erstmal vor allem um die Reise gehen und das Fahrzeug muss dann im Alltag nutzbar sein. Bis dahin gibt es aber noch Einiges zu tun.

Wir holen unseren EU GO ab!

Das warten hat ein Ende… wir holen morgen unseren Chausson 640 in Bliesen bei Reisemobile Dörr ab! Dafür stehen wir auch ganz früh auf und fahren um 4 Uhr morgens los, damit wir in jedem Fall pünktlich um 9 Uhr im Saarland ankommen und vielleicht noch ein ganz klein wenig durchatmen können. Anschließend geht es zur noch einmal zurück nach Stuttgart und Ende der Woche dann nach Euskirchen ins Rheinland.

Es wäre ja schön, wenn alles reibungslos verliefe, denn das ist leider (natürlich?) nicht der Fall. Eben rief eine nette Dame von der Auslieferung an und übergab dann auch direkt an “unseren” Verkäufer Herrn Philippi. Dieser teilte uns mit, dass zwar zwei weitere Querträger geliefert wurden, allerdings “die falschen”…
Zum Hintergrund: Wir haben ja  einen Dachgepäckträger bestellt. Dieser soll vier Querträger haben, um eine Traglast von 200 kg zu ermöglichen. Nun ist am Tag vor der Abholung leider klar, dass der Träger zwar montiert ist, aber nur zwei Querstreben besitzt, was die zulässige Traglast dann mit max 100 kg doch sehr reduziert. Wir werden in jedem Falle drei Wellenreitbretter á 8 kg und eine Dachbox mit 35 kg Eigengewicht befestigen. Das reduziert die erlaubte Beladung der Dachbox auf aktuell maximal 40 kg, obwohl diese eigentlich für mehr als 100kg zugelassen ist (was bei einer Verteilung des Gewichtes auf drei Querträger ja auch kein Problem wäre). So hoffen wir, dass die notwendigen Querstreben noch in den nächsten Tagen ankommen und wir (mit einem erneuten Umweg von etlichen Kilometern) dann doch noch in den Genuss kommen, diese mit auf unsere Reise zu nehmen.

Zusätzlich ist noch eine Alu-Begehplanke geplant, damit man auf dem Dach auch gefahrlos gehen kann und die Bretter verzurren oder die Box beladen kann.

Das Warten hat ein Ende… 340 Tage sind von der verbindlichen Bestellung bis zur Auslieferung vergangen. Das sind

29 376 000 Sekunden oder
489 600 Minuten oder
8160 Stunden oder
340 Tage oder
48 Wochen und 4 Tage
93,15% vom Jahr (mit 365 Tagen gerechnet)

Vermutlich wollte uns die Firma Reisemobile Dörr nur die Wartezeit von einem Jahr auffüllen, bis das Fahrzeug dann wirklich vollständig ist… Wir wollen jedenfalls weiterhin, wie geplant am 1. September aus Deutschland entschwinden, lassen wir uns überraschen… Irgendwie bin ich Herrn Philippi dann auch genügend auf die Nerven gegangen… Aber ich kann nichts dafür 😉

Der Brief ist da! – Und einen Abholtermin gibt es auch schon

Aber erst einmal der Reihe nach…

Wir haben am Montag die ersten Bilder von unserem Reisemobil bekommen. Naja eigentlich sind es eher Detailaufnahmen vom Versuch den Dachgepäckträger zu montieren. Eigentlich sollte so etwas ja kein Problem sein… Eigentlich… Tatsächlich stellt sich heraus, dass die Position der Dachluken für ein solches Vorhaben ausgesprochen ungünstig ist. Dazu muss man wissen, dass diese je nach Tagesform er jeweiligen Monteure auch gerne schon mal an unterschiedlichen Positionen montiert werden. In unserem Fall ist es jedenfalls nicht ganz so einfach, da wir, um die nötige Tragfähigkeit zu erreichen, vier Querstreben eingeplant haben. Wenn man mal davon absieht, dass sowieso erst zwei geliefert wurden, ist das Ziel nun jedenfalls die vorderste vor dem Panoramadachfenster und die hintere hinter dem anderen Dachfenster und insgesamt alles so weit wie möglich hinten auf dem Fahrzeug unterzubringen. Die zwei weiteren Streben sollen dann relativ dicht beieinander in der Mitte des Trägers  angebracht werden. Zusätzlich hätten wir gerne noch eine Begehplanke aus Aluminium auf dem Grundträger montiert, so dass man sich auf dem Dach bewegen kann, während man die Dachbox be- oder die Surfbretter verlädt. Die Idee ist, dass außerdem im vorderen Dachbereich genügend Platz für (verschattungsfreie) Solarmodulmontage bleibt, während hinten Dachbox und Surfbretter geladen werden können. Einen ersten Eindruck könnt Ihr Euch ja selbst (eher schlecht als recht) mittels der beiden Fotos machen:

Wir lassen uns überraschen, ob und was das Team von Reisemobile Dörr denn da so auf die Beine stellt. Aktuell sieht es jedenfalls so aus, als ob etwa 1,80 Meter ebene Fläche für die Solarmodule zur Verfügung stünden. Der kleine hässliche graue Kasten auf dem Dach, ziemlich am Rand, ist übrigens die Antennen-Vorbereitung. Analog zu dieser ist auf der Fahrerseite die Solarvorbereitung ausgeführt. Diese beiden Kisten waren natürlich exakt an den Stellen montiert an der die Dachrehling abgestützt werden muss – wäre ja auch sonst zu einfach. Jedenfalls hat Herr Philippi vollen Einsatz gezeigt und  (nicht unbedingt üblich für einen Verkaufsberater) auf der Arbeitsbühne stehend die Fotos gemacht und mit mir telefoniert.

Am heutigen Freitag, dem 2. August bekamen wir dann die Nachricht, dass der Fahrzeugbrief (ach nee das Ding heißt ja jetzt Zulassungsbescheinigung Teil II) in Bliesen angekommen ist und noch am gleichen Tag nach Euskirchen versendet werden soll. Nun hoffen wir also darauf, dass die Zulassung rechtzeitig stattfinden kann, die fehlende Dachträgerstrebe geliefert wird, und wir das Fahrzeug abholen können.

Update: Am Samstag, 3. August kamen die Papiere in Euskirchen an, so dass am Montag die Zulassung erfolgen kann.

Der geplante Abholtermin ist der 13. August. Was noch ein wenig sportlich wird (wie sollte es auch anders sein), da wir um 9 Uhr in Bliesen sein sollen, also um 4 Uhr losfahren werden. Außerdem haben wir am Abend noch die Verabredung mit Johannes Bauerle und den Mitgliedern des Lion Club Fellbach im Weinberg, die wir natürlich unbedingt wahrnehmen wollen.

Das unendliche Warten – Geduld war noch nie meine Stärke

Unser Chausson 640 sollte ja eigentlich im Mai geliefert werden. Nun nähern wir uns dem Ende Juni, und wir haben noch keine weitere Information bezüglich eines Auslieferungsdatums bekommen. Die Vorfreude soll zwar die schönste Freude sein, aber so langsam werde ich ein wenig unruhig, ganz im Gegensatz zu Sonja, die die Ruhe selbst ist – wie eigentlich immer ;-).

Unsere Wohnungsübergabe ist terminiert, die Kisten zum Großteil gepackt, und für alles, was wir nicht mitnehmen werden, ist entweder ein neuer Eigentümer gefunden, oder aber die Einlagerung sichergestellt. Unsere letzten Arbeitstage werden um den 15. August herum stattfinden, und spätestens am 1. September wollen wir eigentlich los. Lassen wir uns alle gemeinsam überraschen, ob das klappt.

Da wir aber am Wohnmobil noch einiges an Technik umbauen lassen wollen, wie zum Beispiel eine ausreichend große Solaranlage und Batterie, ebenso wie Dach- und Fahrradgepäckträger, Dachbox und Navigationssystem, wird die Zeit dennoch etwas knapp. Außerdem wollen wir nach Anbindung der Solaranlage auch noch eine Keramikversiegelung aufbringen lassen.

Während unseres Pfingsturlaubs, der eigentlich dafür vorgesehen war, haben wir nur vorbereiten und planen können. Dafür sind wir bezüglich unserer Wohnungsauflösung schon einige Schritte weiter als ursprünglich geplant, und ein Großteil unseres Besitzes befindet sich bereits in Kisten. Diese werden entweder (Umzugskartons) eingelagert, oder (Curver-Kisten bzw. Really-Useful-Boxes) schon für das Leben im Wohnmobil gepackt. Die Curver-Kisten dienen dazu, die Kleidung im Schrank zu organisieren und gleichzeitig “herausfallsicher” zu verstauen, während die Really-Useful-Boxes (transparent in 35 Liter Größe mit Deckel) dazu dienen, das Material, was wir später in der Garage des Wohnmobils verstauen werden, aufzunehmen. Auf diese Weise hoffen wir, relativ zügig ins Reisemobil umziehen und dann ggf. unterwegs optimieren zu können.

Auf diese Weise konnten wir allerdings einige zusätzliche Ausstattungsmerkmale hinzu bestellen (wie zum Beispiel Schmutzfänger an den Vorderrädern oder eine Laufplanke, um sich auf dem Dachgepäckträger (der mit 200 kg belastbar sein wird) sicher bewegen zu können, während man die Dachbox belädt oder die Surfbretter festzurrt. Auch bezüglich der Sicherheit haben wir noch weitere Maßnahmen ergriffen, auf die ich aber nicht im Detail eingehen werde. Generell habe ich dazu aber ja bereits in den Artikeln Sicherheit beim Reisen mit dem Wohnmobil – Generelles und Sicherheit beim Reisen mit dem Wohnmobil – technische Maßnahmen einige Punkte angesprochen.