Kochen und Essenzubereitung in unserem Wohnmobil

Heute darf ich zu meinem weiteren Hobby etwas schreiben, was vielleicht viele von euch interessieren wird. Wie und was kochen wir so im Wohnmobil, wie sieht unsere Küche aus, welche Geräte haben wir mit an Bord, und wie praktikabel ist das Ganze mit Zubereitung und Vorratshaltung.

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Der bereits mehrfach erwähnte legendäre Obstsalat zum Frühstück

Grundsätzlich bin ich für unser Essen zuständig, wie es sich so in einem typischen Haushalt gehört. Die Frau macht das Essen, der Mann ist für Technik, Handwerkliches, Spülen und Müll wegbringen zuständig. Kleiner Spaß am Rande, ganz so strikt ist das bei uns nicht.

Jedenfalls erledige ich meist den Einkauf im Supermarkt, während Marc auf dem Parkplatz davor auf unser Wohnmobil aufpasst. Nicht selten werden dort Wohnmobile aufgebrochen, während die Fahrer gerade beim Einkaufen sind. Sicher ist sicher! Wenn wir auf einem Campingplatz wie jetzt stehen, dann gehen wir auch gemeinsam in den Supermarkt und auf den Wochenmarkt, wenn es sich ergibt. Wir haben mittlerweile die Warensortimente von Portugal und Spanien durchschaut, ja, auch Aldi und Lidl haben hier ein komplett anderes Sortiment. Die Spanier und Portugiesen lieben Bohnen in jeglicher Form, des weiteren Kichererbsen und Oliven. Dazu sind die Thunfischauswahl und allgemein Meeresfrüchteauswahl auch besonders groß. Wir bevorzugen den neutralen Thunfisch im eigenen Saft und Sardinen in der Dose. So können wir selbst würzen und mit Olivenöl etc. verfeinern.

Frischen Fisch zu braten, würde unsere Einzimmerwohnung ein wenig „unbewohnbar“ machen, von daher verzichten wir darauf.

Thunfisch gibt es jeden zweiten Tag in immer anderen Konstellationen. Die Ideen gehen mir nicht aus, und Marc ist immer wieder erstaunt, was er alles noch nicht gegessen hat (bestimmte Konstellationen). Grundsätzlich koche ich ohne Rezept, alles ist Improvisation, je nach Vorräten, die aufgebraucht werden müssen oder nach diversen Gelüsten am jeweiligen Tag.

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ein inhaltsreicher Eisbergsalat mit Thunfisch, Zucchini, hartgekochten Eiern, geraspelter Käse, Mais, Erbsen, Möhren, Kartoffelstücken, garniert mit Dressing und Sonnenblumenkernen

Fertiggerichte sind ein No-Go, da ich auch Fast-Food mit frischen Zutaten zaubern kann! Natürlich habe ich mich während jahrelanger Beschäftigung mit gesunder und gleichzeitig genussvoller Ernährung mit wenig Zeitaufwand auch ein wenig inspirieren lassen. Zum Beispiel vom Buch „Forever Young – Geheimnis Eiweiß“ von Dr. Ulrich Strunz, dem Laufpapst der 90er Jahre. Das Thema Eiweiß hat mich auch in meiner letzten Tätigkeit als Trainerin in einem Sport-Studio für gesundheitsorientiertes Krafttraining während unserer Zeit in Stuttgart sehr interessiert, was mich auch zu einem Selbsttest beim Muskelaufbau bewogen hat. Da ich als Angestellte auch selbst kostenlos im Studio trainieren konnte, habe ich dies natürlich einmal in der Woche zu meinem täglichen Ausdauertraining als Ergänzung genutzt. Wer mich kennt, weiß, dass ich eine begnadete „Genussläuferin“ bin. Am frühen Morgen – leicht, locker und lächelnd der Sonne entgegen. Ganz meditativ. Danach kann ich so richtig in den Tag starten. (Seit Beginn unserer Tour bin ich nicht mehr gelaufen, sondern genieße die ausgiebigen Spaziergänge mit Marc zusammen! Und täglich gehen wir ja auch zwischen 10 und 20 km, das reicht vollkommen aus!) Mit Krafttraining hatte ich bisher „nichts so richtig am Hut“. Kurz und gut, im letzten Jahr habe ich den Eiweißanteil meiner und teilweise natürlich dann auch Marcs Mahlzeiten erhöht, um zu schauen, wie sich das „Mehr an Eiweiß“ auf mein Muskelwachstum auswirkt. Das Ergebnis geht hier zu weit. Wen es interessiert, kann mich „persönlich“ fragen. Ich kann nur sagen, es ist höchst interessant, wie sich die Umstellung auf Schlafqualität, Sättigung und gute Laune ausgewirkt hat!😁😎☀️🤙😊🤓 Kleine Anekdote noch am Rande: Eine von Marcs Tanten fragte uns gestern, wie wir die, ja es waren 40 kg, Lebensmittel transportiert haben. Ganz einfach, Marc ist eh ein starker Mann, und seitdem ich ein Jahr im Fitnessstudio Gerätetraining mit Gewichten gemacht habe, kann ich 10 kg mehr tragen als vorher. Sprich, mein Kreuz, meine Beine und Arme sind extrem stark geworden. Die Körperanalysewaage sagte: Muskelzuwachs von 2 kg in einem Jahr. Für meine Statur extrem viel!

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Beweisfoto mit 3 x 6 l Kanistern und ein 8 l Kanister, 26 kg für mich eine „Leichtigkeit“ 😎

Zurück zum Essen. Unser Hauptnahrungsbestandteil sind Obst und Gemüse, dazu Käse, Walnüsse, Mandeln, Samen…..und die für Spanien typische Chorizo-Wurst, die fast täglich gewürfelt unser Essen verfeinert. Dafür gibt es hier natürlich eine riesige frische Auswahl. Auch Serrano-Schinken, allerdings hat Marc den Schwarzwälder Schinken bevorzugt. Den gibt es auch hier in den Supermärkten.

An Geräten haben wir einen Kühlschrank, der auf Gas oder Strom läuft. Wenn wir frei stehen, über Gas und auf Campingplätzen über Strom, wenn wir Strom dazu gebucht haben. Er ist recht groß und besitzt dazu noch ein Gefrierfach für Gefrorenes wie Gemüse etc. So können wir Vorräte halten, die uns bis zu einer Woche versorgen können, ohne dass wir „verhungern“ müssten. Unser Herd ist ein dreiflammiger Gasherd, dessen Flammen so eng beieinander liegen, dass sinnvoll nur ein Topf oder eine Pfanne darauf Platz haben. Da war ein Designer am Werk, der mit Kochen nichts am Hut hat. Meines Erachtens, denn wer kocht mit einer 18 cm Durchmesserpfanne? Unsere normal große Pfanne muss ich dann auch regelmäßig drehen, weil sie immer nur zur Hälfte erhitzt wird. Ich praktiziere es so, dass ich entweder ein Pfannengericht kreiere oder ein ausschließliches Topfgericht, somit haben wir mehr Platz auf dem Herd und auf der Küche und weniger Abwasch, ganz einfach. Bei Reisgerichten liegt der Reis unten im Topf und das Gemüse dünstet darüber im Dampf. Ganz einfach und Platz sparend. Meist ist es auch gleichzeitig gar. Fast jedes Gericht wird verfeinert mit Käse, Ei und unserer lieb gewonnenen Chorizowurst. Oft gibt es auch Eintöpfe oder Pfannengerichte mit Kartoffeln und Pilzen, Zucchini, dazu immer wieder Rührei und Käse. Das verleiht Geschmack und macht für lange Zeit satt.

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Marcs bunter Obstteller garniert mit Walnüssen, bei mir gab es zur Abwechslung einen Smoothie 🙂

Morgens gibt es wie ja schon erwähnt immer einen riesigen Berg Obst, garniert mit Sonnenblumenkernen und Walnüssen, manchmal auch mit Käsespänen. Danach kommt der herzhafte Teil. Manchmal ein Thunfischsalat oder auch ein Omelett mit Pilzen, Käse und Schinken. Da wir nur zweimal am Tag essen, sind unsere Mahlzeiten entsprechend groß und umfangreich, dass wir mittags und abends lange Zeit mit „Essen“ verbringen. Abends gibt es meist drei Gänge, als Vorspeise Salat, dann ein warmes Hauptgericht sowie ein süßer Nachtisch, oft naschen wir dann etwas Müsli, bis wir irgendwann müde ins Bett fallen. Für die, die es noch nicht wissen, seit vielen Jahren essen wir keinen Weizen mehr, also auch kein Brot etc., falls es jemand vermisst.

Für zwischendurch liegen hier immer Powerfood in Form von Walnüssen und dunkler Schokolade (mind. 85% Kakao) parat, wenn wir eine extra Portion Energie brauchen!

Spülen tun wir ausschließlich in den externen Vorrichtungen auf dem Campingplatz, da wir unsere Rohre im Wohnmobil nicht mit Essensresten verstopfen wollen.

Alles in Allem funktioniert die Essenzubereitung ganz routiniert, ab und zu fehlt es mir ein wenig an Platz, wenn ich Gemüse schneiden, Käse raspeln etc. will. Dann wird es auf meiner Küche manchmal ein wenig eng, und ich muss ein wenig hin- und her räumen. An Stauraum mangelt es auch nicht, da wir ja nur Geschirr für zwei Personen dabei haben (in dreifacher Ausfertigung, falls wir mal nicht zum Spülen kommen). Die anderen Schränke haben wir mit unserem persönlichen Büromaterial etc. belagert.

Ein ruhiger Tag in Aguadulce… mit Fahrzeugpflege und Surfsession

Heute wollten wir ja mal ein wenig Urlaub machen, aber so ganz untätig waren wir natürlich nicht. Nach einem kleinen Strandspaziergang ist uns aufgefallen, dass unser EU-GO mal wieder ein Wellness-Programm verdient hat.

Beim Regen der vergangenen Nacht ist einiges an Dreck vom Dach heruntergelaufen und hat die bei Wohnmobilisten überaus „beliebten“ Regenstreifen erzeugt. Das Problem an den Dingern ist, dass man sie praktisch nicht vermeiden kann, und leider sind sie auch recht hartnäckig. Da der Dreck, der an den Fahrzeugwänden herunterläuft, ja auch irgendwo herkommen muss, ist oft ein schmutziges Dach die Ursache dafür, bzw. sorgt neben dem Auswaschen von Luftschadstoffen durch den Regen selbst für Drecknachschub. Wie ihr ja schon wisst, ist unser Dach für mich nicht wirklich begehbar, da ich einfach zu schwer bin, und so konnte ich mich vor diesem Teil der Arbeit erfolgreich drücken… Und Sonja macht auch einfach eine deutlich bessere Figur.

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Sonja schrubbt das Dach unseres EU-GO

Da Sonja anschließend sowieso zum Wellenreiten ins Meer gehen wollte, hat sie sich schon vorher den Neoprenanzug und Neoprenschuhe angezogen, was den Vorteil hat, dass die Füße schön warm bleiben. Wie sich dann herausstellte, haben wir unseren EU-GO gestern viel zu gut in „die Waage“ gebracht, denn das Wasser blieb auf dem Dach stehen. Aber Sonja hat mit der Bürste nachgeholfen und mit 20 Litern Wasser das Dach zum Glänzen gebracht. Um das restliche Auto habe ich mich dann gekümmert, und nun strahlt der EU-GO wieder vor sich hin. Ich bin dank der Versiegelung auch mit 2 Litern  Wasser hingekommen ;-).

Wir nutzen zum Ausrichten des Wohnmobils die Auffahrkeile von Thule in Kombination mit der App WomoSet. Das Praktische an dieser App ist, dass man – nachdem anfänglich Radstand und und Spurweite ermittelt und eingegeben wurden – das Telefon einfach auf eine ebene Fläche im Wohnmobil, in unserem Falle den Tisch, legt und die App einem „sagt“, was zu tun ist. Tatsächlich kann das Ding sowohl sprechen als auch über die Apple Watch anzeigen, was zu tun ist.

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Beispielhaft Anzeige der App WomoSet. Eine App für Dumme, die das Ausrichten des Fahrzeugs wirklich zum Kinderspiel macht.

Das waagerechte Ausrichten des Fahrzeugs hat neben dem angenehmen Nebeneffekt, dass man nicht aus dem Bett kugelt, die Schrank- oder Fahrzeugtüren schlecht oder von alleine aufgehen, auch den Sinn, dass Kühlschrank, Warmwasserboiler, Heizung und Herd ordnungsgemäß funktionieren. Da Flammen bekanntlich gerade nach oben brennen, macht es Sinn, wenn diese auch die Orte erwärmen, die geplant sind. Ja, auch der Kühlschrank funktioniert mit einer Gasflamme.

Sonja war jedenfalls, während ich das Auto geputzt habe (Sonja hatte ihren Teil ja bereits erledigt), auf dem Atlantik surfen und hat tatsächlich mehrere grüne Wellen bekommen, obwohl hier eigentlich nur eine Windwelle lief, wie man sie auch zum Beispiel von der Nordsee kennt. Auf das Thema „Wellenreiten“ wird Sonja demnächst gesondert noch einmal eingehen.

Innenansicht unseres Chausson 640 Welcome Premium

Nachdem wir ja schon einige Bilder mit Außenansichten unseres Chausson 640 Welcome Premium gezeigt haben, legen wir nun mit einigen Innenansichten nach. Da Bilder mehr als 1000 Worte sagen:

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Der Blick vom Cockpit nach hinten in den Wohnraum, Kunstleder-Polster auf den Pilotensitzen. Die Sitze sind natürlich auch drehbar, so dass die Sitzgruppe auf bis zu 7 Sitzplätze erweitert werden kann.

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Überblick über den Wohnraum: Vorne die Sitzgruppe, der teilbare und elektrisch absenkbare Tisch, dahinter rechts die Küchenzeile, links die Wohnraumtüre mit Garderobe und der Kühlschrank. Die Stufe hoch das geräumige Bad, geradeaus hinter den Spiegeln der riesige Kleiderschrank.

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Die doppelt verriegelte Eingangstüre mit verdunkelbarem Fenster, Fliegengittertüre, Garderobe mit Spiegel am Eingang, darüber das Bedienpanel für die Bordelektronik und der Kühlschrank mit separatem Gefrierfach.

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Toilette und Waschbecken, sowie Badschränke. Hinter dem Spiegelschrank verbirgt sich der riesige Kleiderschrank. Das Bad ist vom Wohnraub abtrennbar und verfügt über ein Fenster und ein Dachfenster oberhalb der Dusche.

DCIM100GOPROGOPR0059.JPGGanz links im Bild ist die Dusche zu erkennen, in der Mitte die Küche mit reichlich Stauraum. Die Arbeitsplatte kann durch das Klappbrett rechts noch erweitert werden, der Kocher ist dreiflammig.

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Der Blick vom Badezimmer Richtung Cockpit: Oben ist das Hubbett zu erkennen, das eine ausreichend große Liegefläche auch für lange Menschen über zwei Meter bietet. Es kann elektrisch bis auf die Höhe der Sitzpolster abgesenkt werden, so dass ein sehr bequemer Einstieg möglich ist, könnte aber auch auf halber Höhe verwendet werden, so dass darunter durch Umbau der Sitzgruppe zwei weitere Schlafgelegenheiten entstehen könnten (mit optionalen Polstern, die wir nicht mitbestellt haben). Der Tisch ist auf diesem Bild bereits abgesenkt. Die Sitzbänke lassen sich darüberhinaus zu zwei vollwertigen Einzelsitzen mit Dreipunktgurten umbauen, so dass bis zu vier Personen mitfahren dürfen.

Bei all diesen Bildern haben wir an einem regnerischen Tag das Licht dennoch nicht eingeschaltet. Es werden bestimmt noch stimmungsvollere, besser beleuchtete Bilder folgen.

Die Übernahme rückt näher – Checkliste

Wir haben schon seit längerem nach einer Checkliste gesucht, was bei der Übergabe alles zu beachten/zu kontrollieren ist. Leider sind wir nicht wirklich fündig geworden, bzw. keine dieser Listen passte auf unsere Anforderungen. Daher haben wir selbst eine Liste erstellt:

Mitnehmen:

  • Nummernschilder
  • Zulassungsbescheinigung
  • Marderschreck (wir lassen den direkt vom Händler montieren)
  • Gasflasche (voll)
  • Sanitärflüssigkeit (falls die Toilette direkt auf der Heimfahrt genutzt wird)
  • Wasserentkeimung
  • Schlauch oder Gießkanne (zum Befüllen des Tanks)
  • Ausziehleiter (um aufs Dach zu sehen, Luken, Verarbeitung, ggf. Solar, Dachgepäckträger usw.)
  • Stromkabel und Adapter (damit das Auto auch an Strom angeschlossen und das Ladegerät gecheckt werden kann)
  • Taschenlampe (um in dunkle Ecken gucken zu können)
  • 12V Adapter auf USB (so kann man mit dem Telefon die Steckdosen testen)
  • 220V auf USB (s.o. eben für 220V)
  • USB Ladekabel Mobiltelefon
  • GoPro + Handy
  • Markierungsklebeband/Post it
  • Stifte/Block
  • Feuerlöscher (am besten Schaum, denn bei Pulver ist das Fahrzeug komplett versaut)
    ggf. bei Übernachtung:
  • Bettzeug
  • Wechselwäsche
  • Kulturbeutel, Hygieneartikel und notwendige Medikamente

Checks am Basisfahrzeug:

  • Blinker
  • Warnblinker
  • Abblendlicht
  • Fernlicht
  • Rückfahrlicht
  • Nebenschlussleuchte
  • Rückfahrscheinwerfer
  • Scheibenwaschanlage
  • Scheibenwischer
  • Hupe
  • Fahrerhausverdunklung
  • Funktion Rückfahrkamera (Blickrichtung?)
  • Klimaanlage
  • Beifahrerairbag vorhanden
  • Tempomat/Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Elektrische Rückspiegel
  • Funktion Sitze und Anschnallgurte
  • Automatikgetriebe + ESP

Checks am Aufbau außen

  • Reifen (Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen?)
  • Felgen (Alu 16 Zoll)
  • Schmutzfänger vorne
  • Spaltmaße
  • Anschluss „Hutze“ an Basisfahrzeug
  • Verbreiterungen
  • Verschluss/Dichtungen Gaskasten
  • Gasanschluss, Entlüftung
  • Verschluss/Dichtungen Aufbautüre (zweifach verriegelt?)
  • Verschluss/Dichtungen Toilettenklappe
  • Zustand und Vollständigkeit Toilettenkassette, Entnahme, Verriegelung
  • Verschluss/Dichtungen Heckgarage (Beifahrerseite)
  • Dichtigkeit Heckgarage
  • Verschluss/Dichtungen Heckgarage (Fahrerseite) /Schrankbretter (Klappbar)
  • Verschluss/Dichtungen Versorgungsklappe
  • Ladegerät (Ein-Ausschaltung), Sicherungen, Wassertank
  • Außendusche Funktion
  • Außengasanschluss
  • Montage und Funktion Fahrradträger
  • Montage und Funktion Dachgepäckträger

Vorhandensein von:

  • Fahrerhausteppich
  • Kissen zum Umbau Sitzgruppe zu Bett
  • Kissen Sitzgruppe
  • Holzrost in Dusche
  • Winterabdeckungen für Kühlschrank
  • Winterabdeckungen Fahrerhaus außen
  • Kurbel für Hubbett
  • Solarvorbereitung
  • Auflastung 4,4 Tonnen
  • Fliegengittertüre
  • Warndreieck
  • Erste Hilfe Kasten
  • Warnlampe (erforderlich, da über 3,5 Tonnen!)
  • Warnwesten (für jeden Fahrgast)
  • Reifen-Pannenset (oder Ersatzrad)

Checks am Aufbau innen/Technik

  • Bedienpanel innen
  • Batterie Wohnraum (welche, wie verbaut?)
  • Funktion und Bedienung Kühlschrank/Gefrierfach GAS/12V/220V incl. Umschaltung,
  • Schließen der Türen Kühlschrank
  • Funktion und Bedienung Diesel-Heizung
  • Funktion Brenner Herd
  • Funktion Warmwasserboiler
  • Funktion Wasserhahn Küche
  • Funktion Wasserhahn Bad
  • Funktion Brause Dusche
  • Funktion Toilettenspülung
  • Dichtigkeit Frischwassertank
  • Dichtigkeit Grauwassertank
  • Heizung Grauwassertank/Isolation zeigen lassen!
  • Funktion und Position der Lichtschalter und Lampen
  • Funktion Hubbett und Vorhandensein Komfortmatratze
  • Funktion Tisch (mechanisch und elektrisch)
  • Funktion USB Ladebuchsen
  • Funktion Steckdose 220V (auch Garage)
  • Funktion Steckdosen 12V (auch Garage)
  • Funktion Zentralverriegelung

Checks am Aufbau sonstiges:

  • Funktion Fenster (Verdunkelung, Insektenschutzrollo, Öffnen und dichtes Schließen)
  • Funktion Dachluke (Verdunkelung, Insektenschutzrollo, Öffnen und dichtes Schließen)
  • Kleiderschrank Heck: (Türen, Scharniere, Einlegebretter?)
  • Bad: Glashalter, Spiegelschrank, Schublade
  • Dusche: Fixierung Duschtüren und Brause
  • Klappe über Kühlschrank
  • Klappe unter Kühlschrank
  • TV-Fach
  • Auszüge Küche
  • Schränke Küche
  • Besteckfach
  • Schränke oberhalb der Küche
  • Verlängerung Küchenarbeitsplatte (klappbar)
  • Funktion der Klappe neben dem Eingang in Sitzbank
  • Umbau Notsitze aus Sitzbank
  • Umbau des Bettes unterhalb des Hubbettes
  • Staufächer in den Sitzbänken, deren Verschlüsse
  • Verarbeitung der Nähte der Kissen der Sitzgruppe Polster (Elite?)
  • Fixierung der Kissen (Klett?!?)
  • Funktion der Vorhänge
  • Funktion der Dachhaube über Fahrerhaus, Dichtigkeit (vor allen an Ecken! Verzogen? Rollos)

Fragen/ggf. kaufen:

  • Ersatzpumpe!
  • Sanitärflüssigkeit
  • Gießkanne (wenn nicht schon dabei s.o.)

Vielleicht ist das für Euch ja auch interessant oder es gibt noch Ergänzungen?!? dann Schreibt gerne einen Kommentar!

Danke an Uschi und Rainer, Eure Vorschläge sind eingearbeitet, Kevin auch Dir ein Dank nach Luxembourg ist ergänzt.

Kühl- und Gefrierschrank im Reisemobil

Kühl- und Gefrierschrank
In unseren bisherigen Fahrzeugen waren die Kühlschränke bzw. Kühlboxen immer ausschließlich strombetriebene Kompressorkühlschränke, so dass wir bislang mit Absorberkühlschränken keinerlei Erfahrung haben. Klar ist aber, dass Absorberkühlschränke im Stand normalerweise über Gas, während der Fahrt über 12V, und wenn das Fahrzeug an der Stromversorgung „hängt“, über 220V Landstrom betrieben werden. Die heutigen Modelle schalten automatisch zwischen den verschiedenen Energiequellen um. Der Wirkungsgrad eines Absorberkühlschranks ist im Strombetrieb immer deutlich schlechter als der eines Kompressorkühlschrankes. Zudem ist dem Kompressorkühlschrank die Ausrichtung des Fahrzeug, also ob es etwas schief steht oder nicht, ziemlich egal, der Absorber stellt dann gerne seine Funktion teilweise oder vollständig ein. Wir werden versuchen, bei ausreichender Stromversorgung über unsere Solarzellen den Kühlschrank dennoch mit Strom zu betreiben, da Gas eine limitierende Ressource sein wird, während Sonne zumindest theoretisch und bei gutem Wetter unendlich verfügbar ist.