Valencia erkunden mit dem Bus und per Pedes

Bereits gestern sind wir von Oliva, mit mehreren Einkaufs- und Tankstops, in die Nähe von Valencia, auf den Campingplatz Coll Vert gefahren.

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Imposante ältere Gebäude, die heute meist von Banken genutzt werden, gibt es jede Menge…

Heute sind wir zur Abwechslung noch einmal früh aufgestanden und vor 9 Uhr mit dem Linienbus in die Stadt Valencia gefahren. Dort haben wir dann den ersten Stadtrundfahrt-Bus der roten Linie genommen, der sich durch die historische Altstadt bewegt. Dabei haben wir schon eine grobe Orientierung bekommen und da die Altstadt aber garnicht vollständig vom Bus durchfahren werden kann, sind wir im Anschluss an die 90-minütige Tour zu Fuß durch die engen Gassen spaziert.

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Der Turm und das Portal der Kathedrale mit einer schönen Krippe im Park davor.

Im Inneren viel beeindruckender als die (kostenpflichtige) Kathedrale war allerdings die Basilika. Das hat Valencia dann mit Trier gemeinsam. In beiden Städten sind die beiden Kirchen in unmittelbarer Nachbarschaft untergebracht und von außen wirkt die Basilika in beiden Fällen recht unscheinbar.

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Versteckt hinter hohen Mauern findet sich auch so manche Besonderheit, wie hier der Jardines de Monforte

Im Anschluss haben wir dann den Tag mit der weiteren Rundfahrt, diesmal in der blauen Linie, zum Hafen, der Marina und entlang der imposanten neuen Gebäude gemacht. Anschließend sind wir müde und geschafft von soviel Eindrücken und etwa 10 Kilometern zu Fuß wieder in den Bus der Linie 25 gestiegen, der uns zurück zum Campingplatz gebracht hat.

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Auch im Mercado Central, einer sehr imposanten Markthalle, war eine dreidimensionale Krippe sogar mit Wasserläufen aufgebaut.

Für den morgigen Tag haben wir uns den Besuch des Oceanografic vorgenommen und werden, da die imposanten Neubauten in der Nähe liegen oder sogar Teil des Oceanografic sind, dann noch einmal darauf eingehen.

Den Tagesabschluss hat Sonja mit einem Thunfischsalat und einer anschließenden Paella kulinarisch gestaltet:

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Eine komplett selbstgemachte Paella von meiner liebsten Sonja. Was passt besser zur Stadt Valencia, dem Ursprung der Paella…

Auf dem Markt in Oliva… und kaum Regen, obwohl er angekündigt war

Am heutigen Donnerstag sind wir um 10 Uhr mit dem Bus nach Oliva gefahren. Warum nicht mit dem Fahrrad? Der Wetterbericht sagte wieder einmal ausschließlich Regen an, und außerdem benötigen wir wieder Wasser zum Trinken. Da der Nachbar uns zwar letztes Mal angeboten hatte, dieses mitzubringen und das auch getan hatte, aber wenig begeistert wirkte, haben wir uns entschlossen, dieses Mal selbst dafür zu sorgen. Da wir 18 Liter Wasser (3×6 Liter Kanister) sehr schlecht auf dem Fahrrad transportiert bekommen und zudem ja auch noch Obst und sonstige Lebensmittel benötigten, haben wir uns entschieden, mit dem Bus zu fahren, der direkt vor dem Campingplatz abfährt.

Normalerweise ist ja immer freitags Markt in Oliva, diesmal wegen des Feiertags am 6. Dezember allerdings schon am Donnerstag. Jetzt fragt man sich natürlich, welcher Feiertag am 6. Dezember in Spanien gefeiert wird… Und es ist nicht Nikolaus, sondern der Tag der Verfassung. Wieder etwas dazu gelernt.

Wir sind dann jedenfalls um 10 Uhr mit dem Bus nach Oliva zum Markt gefahren und haben zuerst den Konsum, dann den Aldi, anschließend den Markt und dann noch den Mercadona aufgesucht, denn mittlerweile wissen wir recht gut, welche Lebensmittel es in welchem Markt besonders gut oder günstig gibt. Bezüglich Frische und Qualität ist allerdings der Markt absolut ungeschlagen. Heute haben wir dort zwei Kilogramm Walnüsse für sechs Euro, zwei Kilogramm Trauben für zwei Euro und als absolutes Highlight drei Kilogramm Mandarinen für sage und schreibe einen Euro (nicht das Kilogramm, sondern insgesamt!!!). Zusätzlich gab es dann noch 5 Kilogramm Äpfel und Zucchini, Kartoffeln, anderen Gemüse, Thunfisch, Chorizo, Käse, 24 Eier und Müsli. Was jetzt nach einem Einkauf für einen Monat klingt, ist gar nicht so viel, denn wir essen jeder jeden Tag knapp ein Kilogramm Obst und da ist das sehr schnell weg…

Der Regen ließ sich jedenfalls nur um uns herum blicken, aber wir sind die ganze Zeit in Oliva nicht nass geworden, im Gegenteil, wir hatten teilweise sogar Sonne. Um 13 Uhr fuhr der Bus dann mit uns und einigen wenigen anderen Gästen zurück zu den Campingplätzen. Wie sich während der Fahrt herausstellte, waren auch drei Damen vom Nachbarcampingplatz dabei. Die Damen (alle deutlich jenseits der 60 Jahre alt) sind jeweils alleine mit je einem Wohnmobil unterwegs und haben sich, da sie die weite Strecke von Deutschland nicht unbedingt alleine fahren wollten, verabredet, um im Konvoi bis hierher zu fahren, und dann den Winter im Süden zu verbringen. Das hat uns beiden sehr beeindruckt, und die Damen waren wirklich gut drauf. Es zeigt sich wieder einmal: “Man ist so alt, wie man sich fühlt”. Wir wünschen den dreien jedenfalls einen tollen Aufenthalt und haben uns gefreut, sie kurz kennenzulernen.

Nach unserem Einkaufsausflug haben wir uns entschlossen, noch einen Strandspaziergang zu machen. Am Strand war es immer noch recht wenig da, dass die Wellen immer noch sehr hoch sind, aber der angekündigte Regen blieb weiterhin aus.

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In Blickrichtung Süden war der Himmel sogar blau, allerdings war es nicht sooo warm, wie man unschwer an Sonjas Kleidung erkennt 😉

Pünktlich, als wir zurück zum Auto kamen, fielen auch die ersten Tropfen, also ideales Timing, wie so oft.

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Hand in Hand am Strand… was kann es schöneres geben?!? So spazieren wir sehr häufig und nun schon seit über drei Monaten fast täglich 💖
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Es ergaben sich – dank des komplett eingeschlafenen Windes – wirklich tolle Spiegelungen und wenn es etwas wärmer gewesen wäre, hätten wir uns vermutlich auch mit den Wellenreitern noch in die Fluten gestürzt, aber so ist das auf einen anderen Tag verschoben.

Da der Regen den gesamten Abend und die Nacht andauern wird, haben wir auch noch ausreichend Gelegenheit zu lesen und uns auszuruhen. Zudem genießen wir das ein oder andere Telefonat mit unseren Lieben, die daheimgeblieben sind. Natürlich sind Geburtstagstelefonate immer besonders nett, und Sonjas liebe Patentante hat heute Geburtstag und sich sehr über Sonjas Anruf gefreut.

Markttag in Oliva und Wassersportsession

Freitags ist Markt in Oliva und zwar nicht nur ein Touristenmarkt, sondern einer, bei dem die Einheimischen sich mit Obst und Gemüse eindecken. Sowohl Qualität, Frische als auch Preis lassen sich nicht mit dem Supermarkt vergleichen. Wir sind also bereits um 8:30 Uhr mit dem Fahrrad in Richtung Oliva aufgebrochen, haben zuerst noch den Hafen angesehen und sind dann zum Markt gefahren. Dort waren wir wirklich positiv überrascht und haben weit mehr als 10 kg Obst, Gemüse und Nüsse eingekauft, dafür haben wir deutlich weniger ausgegeben als im Supermarkt. Da unsere Gepäckkapazitäten dann schon ziemlich erschöpft waren, hat Sonja nur noch ein paar Kleinigkeiten im Aldi gekauft, und wir haben beschlossen, am Samstagvormittag erneut in die Stadt zu fahren, um die restlichen Vorräte aufzufüllen, da auf dem Markt eben zum Beispiel kein Käse angeboten wurde.

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Der Markt in Oliva, immer freitags und wirklich einen Besuch wert.

Als wir zurück am Campingplatz waren, wollten unsere Nachbarn gerade mit dem Auto in den Supermarkt fahren und haben uns netterweise angeboten, noch etwas Wasser mitzubringen. Da wir größere Massen schlecht auf dem Fahrrad transportiert bekommen und wir unseren EU-GO noch einige Zeit stehen lassen wollen, haben wir das Angebot gerne in Anspruch genommen und uns 30 Liter Trinkwasser mitbringen lassen. Damit können wir noch mal etwas länger als eine Woche überbrücken.

Am Nachmittag haben wir dann unsere SUPs aus der Surfbox geholt und auf einem testweise den Sitz zum kajakähnlichen Paddeln montiert. Erstmalig haben wir die Aufpumparbeit durch unseren Kompressor erledigen lassen, der über den notwendigen Druck von einem Bar nur müde gebrummt hat (denn er schafft mehr als 8 Bar). Das Aufpumpen hat ebenso wie mit der Handpumpe etwa 10 Minuten je Brett in Anspruch genommen. Allerdings spart es zwei mal 600 Hübe mit der Handpumpe, was vor allem rückenschonender ist. Außerdem ist der Strom auf dem Campingplatz ja eh bezahlt ;-).

Als wir dann mit den beiden SUPs auf dem Meer waren, schlief der Wind komplett ein (Super!) und die Wellen wurden wieder höher (fürs SUPen weniger toll). Also Beschloss Sonja kurzerhand, noch den Wellenreiter auszupacken und eine Surfsession anzuschließen. Da ich ja sowieso schon mit auf dem Wasser war, habe ich ein paar Fotos von Sonja gemacht. Außerdem habe ich auch versucht, einige Wellen anzupaddeln, allerdings sind diese für mich und mit Sonjas Wellenreiter doch etwas sehr klein gewesen. Dafür gibt es aber einige brauchbare Bilder von Surfingsonja in Ihrem Element:

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Miniwellen und eine strahlende Sonja
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Surfingsonja die Zweite… Die Welle, auf der sie surft, ist so klein, dass sie auf dem Bild kaum als solche zu erkennen ist.

Nach mehr als einer Stunde auf und im Wasser war es uns dann doch etwas kühl, und die Sonne ging unter. Also zurück zum EU-GO und anschließend unter die warme Dusche.

Anschließend lecker Abendessen und dann ins Bett, denn morgen dürfen wir ja zum Frühstück noch eimal 20 Kilometer Fahrradfahren um einzukaufen. Außerdem wollen wir morgen eventuell noch eine Waschmaschine waschen, denn danach soll es drei Tage lang immer wieder regnen. Wir werden sehen und lassen uns überraschen.

Fahrradtour durch den Naturpark nach Pego

Heute morgen gegen 9 Uhr war es mit 17°C schon schön warm, und der Wind hielt sich in Grenzen, so dass wir beschlossen, eine Fahrradtour zu einer salzhaltigen warmen Quelle zu machen und uns einmal anzusehen, wo die Menschen hier im “Naturschwimmbad” baden. Die Ausschilderung hielt sich wie so oft in Grenzen, so dass wir nur dank guter Orientierung und über teils abenteuerliche Wege dorthin gefunden haben.

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Die Font Salada, ein Naturschwimmbecken, das mit Temperaturen von etwas über 20°C tatsächlich recht warm und salzhaltig ist. Sonja hat lediglich die Füße hineingesteckt, denn als Frostbeulen ist uns das zu weit von einer heißen Dusche weg.

Anschließend haben wir die Tour durch den Naturpark fortgesetzt. Dabei ging es nicht nur an fischreichen Bächen vorbei, sondern auch an meterhohem Pampasgras und Orangen- und Mandarinenbäumen.

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Die Straße eingerahmt von meterhohem Pampasgras.

Außerdem ging es mitten durch die Reisfelder der Region, in denen etliche Vögel zu finden waren. Von Reihern über Ibisse gab es viel zu sehen.

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Die Straße verläuft direkt zwischen den Reisfeldern, die wir so in Spanien nicht erwartet hätten.

Nach den Schotterstraßen erreichten wir nach einigen Kilometern eine asphaltierte, aber wenig befahrene Straße nach Pego. Also beschlossen wir spontan, auch noch diese Stadt anzusehen, denn das Schild ließ vermuten, dass es nur drei Kilometer bis dorthin seien. Die drei Kilometer stellten sich dann doch als fünf heraus, und diese waren beim mittlerweile wieder herrschenden Gegenwind wirklich anstrengend. Zudem liegt das alte Stadtzentrum von Pego natürlich auf einem Berg, den es dann auch noch zu erklimmen galt. Wir besuchten zwei Kirchen und ließen die kleinen und großen Plätze auf uns wirken. Insgesamt gefiel uns diese Stadt viel besser als Oliva.

Der Rückweg von Pego nach Oliva Nova, wo unser Campingplatz liegt, über die hervorragende Straße ging dann fast von alleine, denn der Rückenwind schob so ordentlich, dass wir ohne große Anstrengung über 30 km/h schnell fuhren. Im Prinzip ohne größere Abenteuer, wenn man mal davon absieht, dass die eine Straße durch eine Leitplanke abgeriegelt war, über die wir unsere Fahrräder gehoben haben. Anschließend sind wir vermeintlich den Schildern zum benachbarten Campingplatz nachgefahren und haben uns dabei gründlich verfahren. Allerdings war das unser Glück, denn dadurch haben wir einen Selbstbedienungs-Obststand entdeckt, der am Ende einer nicht asphaltierten Straße in einer Sackgasse gelegen ist. Nicht gerade die optimale Lage für einen Verkaufsstand. Die Qualität der Früchte hingegen war unglaublich gut. Als wir dann endlich die Richtige Abzweigung gefunden hatten, ging es auch zurück zum EU-GO und dann sehr bald unter die Dusche, denn die Tour war anstrengender als ursprünglich geplant (wir wollten ja nur zu Quelle…).

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Der Obstsalat wurde dann an einem kleinen Selbstbedienungsstand noch mit Mandarinen und Orangen aus ökologischem Anbau und ohne weite Transportwege komplettiert.

Den Rest des Tages haben wir mit Lesen, Strandspaziergängen und Arbeitern-beim-hecke-schneiden-zusehen verbracht. Natürlich nicht ohne zwischendrin Obst in größeren Mengen und einen von Sonja gezauberten tollen Reissalat mit Reis aus der Region zu verdrücken. Diesmal war unser Frühstück sogar schon vor 14 Uhr beendet. Das Abendessen gibt es dann meist so gegen 19 Uhr, denn um 18 Uhr wird es dunkel, und draußen kann man dann eh nicht mehr viel unternehmen. Heute gibt es die letzten Reste vom Reissalat als Vorspeise und eine heiße Gemüsesuppe (mit Brokkoli, Blumenkohl, Karotten, Kartoffeln und der traditionellen pikanten spanischen Räucherwurst Chorizo).

Oliva erkunden und Hausarbeit

Nachdem gestern bereits der EU-GO wieder seine Reinigung erhalten hat und auch das Frischwasser wieder befüllt war, kam heute die Wäsche dran. Bevor wir aber die Waschmaschinen benutzen durften, musste man sich erst um 9 Uhr am Büro des Campingplatzmanagers anstellen und in eine Liste eintragen (immer nur für den jeweiligen Tag) und anschließend dann die notwendige Waschmarke käuflich erwerben. Die Waschmaschine kostet pro Ladung 4€, und sonntags ist kein Waschen möglich. Bislang hatte ich immer geglaubt, die Deutschen sind, was Bürokratie an unnötiger Stelle angeht, immer ganz vorne, aber diese Waschverwaltung und Organisation ist wirklich nicht schlecht. Jedenfalls haben wir dann erst für 10:30 Uhr eine Waschzeit ergattert, so dass wir noch gut eine halbe Stunde am Strand spazieren gegangen sind.

Während die Waschmaschine dann lief, ist Sonja noch einmal ins Mittelmeer gesprungen und hat die letzten Reste der immer kleiner werdenden Wellen ausgenutzt. Anschließend hatte sie ein sehr gutes Argument, die Wäsche nicht aufhängen zu können, denn ich hatte die Leinen (wegen der Hecken und Bäume) so hoch aufgehängt, dass sie schlicht nicht herankommt. Da wir diesmal so viel Wäsche und in dieser Maschine so viel “Kleinkram” hatten, gingen uns die Wäscheklammern aus. Ohne Klammern kann man hier nichts hinhängen, denn der Wind ist doch immer wieder sehr heftig, so dass alles heruntergeweht werden würde. Letztlich ist aber noch alles trocken geworden und liegt nun wieder gefaltet und wohlriechend im Schrank. Für die nächsten Tage werden wir dann vermutlich noch zwei Maschinen waschen, denn Bettwäsche und Handtücher ebenso wie noch eine Ladung “normaler Wäsche” wollen auch noch gereinigt werden. Das Wetter sollte passen, wenn wir dann noch das Glück haben,  eine der beiden Waschmaschinen zu ergattern, dann sollte das funktionieren.

Nach der Waschaktion sind wir dann mit den Fahrrädern nach Oliva geradelt (etwas über 6 Kilometer entfernt) und haben auf einigen Umwegen dann auch den Aufstieg zum Castillo gefunden. Von dort oben hat man einen sehr schönen Ausblick über die gesamte Region.

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Der Blick vom Castillo in Richtung “unseres” Campingplatzes. Gut zu erkennen sind die Orangen und Mandarinenplantagen, aber auch die gewöhnungsbedürftige Architektur der Häuser. Immerhin ist hier die Küste nicht mit Betonklötzen zugebaut wie vielerorts in Spanien.

Der Weg führte fast die gesamte Zeit an Orangen- und Mandarinenbäumen vorbei, deren Früchte aktuell auch geerntet werden. Vielleicht hat der ein oder andere Leser also eine Frucht unter dem Weihnachtsbaum liegen, an der wir heute direkt vorbeigeradelt sind.

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Weiter hoch ging es mit den Rädern nicht mehr, wir sind daher zu Fuß und nacheinander die letzten Meter zum Castillo aufgestiegen.

Besonders der Hinweg hatte es in sich, denn der Wind blies fast die gesamte Zeit mit ziemlicher Kraft entgegen. Nach einer Rundfahrt durch die Altstadt und einem Stop beim Discounter der Gebrüder Albrecht (Aldi) ging es dann mit wirklich hoher Geschwindigkeit (deutlich über 30 km/h) zum Campingplatz zurück. So macht Wind dann wieder Spaß. Insgesamt waren wir 22 Kilometer unterwegs und haben immerhin 163 Höhenmeter zurückgelegt, wobei uns diese leichter gefallen sind als das “gegen-den-Wind-anstrampeln”auf der Hinfahrt. Zurück am EU-GO, dann Wäsche abhängen, falten ein bisschen mit Nachbarn quatschen und dann Abendessen. So schnell ist der Tag auch wieder vorbei.