Ungebetener Gast im Wohnmobil…

Da geht man – in dem Falle ich – mal eben an die Heckgarage, um etwas dort zu verstauen, da fliegt doch tatsächlich eine doofe Taube durch die geöffnete Aufbautüre in unseren EU-GO. Natürlich springe ich direkt hinterher und versuche, das Federvieh wieder aus dem Auto zu bekommen. Allerdings schafft die Ratte der Lüfte es tatsächlich, gegen alle unsere Fenster zu fliegen und noch eine Hose, die auf der Bank liegt, voll zu kacken. Erst dann bekomme ich sie zu packen und habe sie wieder aus der Türe, durch die sie eben erst hineingeflogen war, hinauszubefördert.

Außer diesem Schreck verlief der restliche Tag ziemlich ereignisarm, und außer Wäsche  zu waschen und den üblichen Strandspaziergängen und viel Lesen passierte nicht mehr viel.

Natürlich wollen wir an dieser Stelle allen unseren fleißigen Le(h)sern, Freunden und der Familie einen guten Rutsch und einen hervorragenden Start in ein gesundes, erfüllendes sowie glückliches Jahr 2020 wünschen. Passt auf Euch auf!

Urlaub in Peñíscola

Wie ihr ja bereits wisst, bezeichnen wir als Urlaub immer Tage, an denen wir nicht weiterfahren und außerdem keine umfangreichen Aktivitäten geplant haben…

Der 15. Dezember war jedenfalls hier in Peñíscola ein wunderbarer Sommertag, den Sonja mit einer kurzen Joggingrunde und anschließendem Surfen verbracht hat, denn die Wellen waren tatsächlich ausreichend hoch für sie. Dank des strahlend blauen Himmels und der Kraft der Sonne wurde es auch nicht kalt. Beim Frühstück haben wir dann sogar wieder in kurzer Hose und T-Shirt vor dem EU-GO gesessen. Ungefähr so hatten wir uns das Überwintern in Spanien vorgestellt.

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Außerdem sind wir natürlich noch am Strand spazieren gegangen und haben viel gelesen. Unter anderem haben wir uns über die berühmte Weihnachtslotterie schlau gemacht, da wir natürlich mitspielen wollen. Dazu aber dann mehr, wenn wir die Lose gekauft haben.

Am Montag war der Himmel dann leider bedeckt, und die Temperaturen auch weit entfernt von sommerlich. So ist Sonja erneut joggen gegangen, und ich bin ihr dann in die Stadt entgegengegangen, da wir noch Obst und „Geld kaufen“ mussten. Mittlerweile stimmt das mit dem „Geld kaufen“ tatsächlich, denn auch wenn die deutschen Banken teilweise keine Gebühren für das Geldabheben im Ausland berechnen, so tun das die spanischen Banken alle mehr oder weniger. Natürlich bezahlen wir so viel wie möglich mit der Karte, aber zum Beispiel auf dem Markt kann man das Obst noch nicht mit Karte bezahlen, oder auch die Busfahrer wollen Bargeld sehen (Am liebsten natürlich passend, was manchmal hellseherische Fähigkeiten voraussetzt, da der Fahrpreis im Vorfeld nirgendwo zu erfahren ist ;-)).

Jedenfalls haben wir seit heute wieder tolle Trauben, Mandarinen und Äpfel frisch vom Markt, der in Peñíscola immer montags stattfindet.

Leider hat es dann den Tag über immer wieder Sprühregen oder teils auch heftigeren Niederschlag gegeben, so dass wir wieder ziemlich viel gelesen haben, bevor der Abendspaziergang uns noch einmal an die Halbinsel der Altstadt herangeführt hat.

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Abendstimmung mit dunklen Regenwolken hinter der Altstadt von Peñíscola

Kurz danach, als wir gerade wieder „zuhause“ angekommen waren, fing es dann auch tatsächlich erneut an zu regnen. Also wieder einmal ideales Timing.

Natürlich bedanken wir uns auch ausdrücklich bei Stefanie Ruhrmann, der lieben Ex-Kollegin, die die Empfehlung für Peñíscola in dem von meinen lieben Kollegen bei der SIS Fellbach erstellten Reiseführer gegeben hatte. Stefanie haben wir ja auch bereits vor einigen Wochen in Portugal getroffen.

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Das Bild von Ende Oktober… Stefanie, Ihr Mann und wir beide…

Auf dem Markt in Oliva… und kaum Regen, obwohl er angekündigt war

Am heutigen Donnerstag sind wir um 10 Uhr mit dem Bus nach Oliva gefahren. Warum nicht mit dem Fahrrad? Der Wetterbericht sagte wieder einmal ausschließlich Regen an, und außerdem benötigen wir wieder Wasser zum Trinken. Da der Nachbar uns zwar letztes Mal angeboten hatte, dieses mitzubringen und das auch getan hatte, aber wenig begeistert wirkte, haben wir uns entschlossen, dieses Mal selbst dafür zu sorgen. Da wir 18 Liter Wasser (3×6 Liter Kanister) sehr schlecht auf dem Fahrrad transportiert bekommen und zudem ja auch noch Obst und sonstige Lebensmittel benötigten, haben wir uns entschieden, mit dem Bus zu fahren, der direkt vor dem Campingplatz abfährt.

Normalerweise ist ja immer freitags Markt in Oliva, diesmal wegen des Feiertags am 6. Dezember allerdings schon am Donnerstag. Jetzt fragt man sich natürlich, welcher Feiertag am 6. Dezember in Spanien gefeiert wird… Und es ist nicht Nikolaus, sondern der Tag der Verfassung. Wieder etwas dazu gelernt.

Wir sind dann jedenfalls um 10 Uhr mit dem Bus nach Oliva zum Markt gefahren und haben zuerst den Konsum, dann den Aldi, anschließend den Markt und dann noch den Mercadona aufgesucht, denn mittlerweile wissen wir recht gut, welche Lebensmittel es in welchem Markt besonders gut oder günstig gibt. Bezüglich Frische und Qualität ist allerdings der Markt absolut ungeschlagen. Heute haben wir dort zwei Kilogramm Walnüsse für sechs Euro, zwei Kilogramm Trauben für zwei Euro und als absolutes Highlight drei Kilogramm Mandarinen für sage und schreibe einen Euro (nicht das Kilogramm, sondern insgesamt!!!). Zusätzlich gab es dann noch 5 Kilogramm Äpfel und Zucchini, Kartoffeln, anderen Gemüse, Thunfisch, Chorizo, Käse, 24 Eier und Müsli. Was jetzt nach einem Einkauf für einen Monat klingt, ist gar nicht so viel, denn wir essen jeder jeden Tag knapp ein Kilogramm Obst und da ist das sehr schnell weg…

Der Regen ließ sich jedenfalls nur um uns herum blicken, aber wir sind die ganze Zeit in Oliva nicht nass geworden, im Gegenteil, wir hatten teilweise sogar Sonne. Um 13 Uhr fuhr der Bus dann mit uns und einigen wenigen anderen Gästen zurück zu den Campingplätzen. Wie sich während der Fahrt herausstellte, waren auch drei Damen vom Nachbarcampingplatz dabei. Die Damen (alle deutlich jenseits der 60 Jahre alt) sind jeweils alleine mit je einem Wohnmobil unterwegs und haben sich, da sie die weite Strecke von Deutschland nicht unbedingt alleine fahren wollten, verabredet, um im Konvoi bis hierher zu fahren, und dann den Winter im Süden zu verbringen. Das hat uns beiden sehr beeindruckt, und die Damen waren wirklich gut drauf. Es zeigt sich wieder einmal: „Man ist so alt, wie man sich fühlt“. Wir wünschen den dreien jedenfalls einen tollen Aufenthalt und haben uns gefreut, sie kurz kennenzulernen.

Nach unserem Einkaufsausflug haben wir uns entschlossen, noch einen Strandspaziergang zu machen. Am Strand war es immer noch recht wenig da, dass die Wellen immer noch sehr hoch sind, aber der angekündigte Regen blieb weiterhin aus.

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In Blickrichtung Süden war der Himmel sogar blau, allerdings war es nicht sooo warm, wie man unschwer an Sonjas Kleidung erkennt 😉

Pünktlich, als wir zurück zum Auto kamen, fielen auch die ersten Tropfen, also ideales Timing, wie so oft.

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Hand in Hand am Strand… was kann es schöneres geben?!? So spazieren wir sehr häufig und nun schon seit über drei Monaten fast täglich 💖
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Es ergaben sich – dank des komplett eingeschlafenen Windes – wirklich tolle Spiegelungen und wenn es etwas wärmer gewesen wäre, hätten wir uns vermutlich auch mit den Wellenreitern noch in die Fluten gestürzt, aber so ist das auf einen anderen Tag verschoben.

Da der Regen den gesamten Abend und die Nacht andauern wird, haben wir auch noch ausreichend Gelegenheit zu lesen und uns auszuruhen. Zudem genießen wir das ein oder andere Telefonat mit unseren Lieben, die daheimgeblieben sind. Natürlich sind Geburtstagstelefonate immer besonders nett, und Sonjas liebe Patentante hat heute Geburtstag und sich sehr über Sonjas Anruf gefreut.

Regentag der dritte… Reflexion

So langsam ist es mal gut… aber irgendwie auch nicht… Wir sind jedenfalls heute morgen um 8 Uhr wieder in einer Regenpause für eine Stunde am Strand entlang spaziert, wobei soviel Strand war aufgrund der großen Wellen und des Windes nicht da. Die Wellen schwappten teilweise bis an die Düne, so dass wir immer wieder ausgewichen sind. Wir waren mit Gummistiefeln und Regenklamotten zwar gut verpackt, aber ein Fußbad oder gar mehr musste dann doch nicht unbedingt sein. Wobei mich dann kurz vor Ende des Spaziergangs doch eine Welle erwischte und mir ein unfreiwilliges Fußbad verpasst hat… Sonja war schneller, wie so oft 😉

Anschließend sind wir dann unter die heißen Duschen des Campingplatzes gegangen und haben den Tag über viel gelesen, denn der Regen war wieder da. Die größeren Überschwemmungen und Pfützen auf dem Platz sind aber mittlerweile wieder verschwunden.

Aktuell „schaffen“ wir jeder täglich etwa ein Buch von etwas über 100 Seiten, oder eben entsprechende Seitenzahlen von umfangreicheren Werken.

Außerdem ist es wirklich interessant, welche Gedanken uns kommen, wenn wir mal „herunterkommen“ und nicht einfach wie in den letzten Jahren praktisch permanent nur „funktionieren“ müssen. Dabei wird mir auch immer mehr bewusst, dass viel Stress auch selbstgemacht ist und es im Leben auch ganz andere Schwerpunkte geben kann. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass gerade eine Führungskraft einen gesunden Ausgleich zum Job haben muss, bzw. gerade durch die aktive Freizeitgestaltung und die Beschäftigung mit anderen Themen den Blick über den Tellerrand überhaupt erst schaffen kann. Und dieser Weitblick ist erforderlich, um für die Zukunft sinnvolle Entscheidungen zu treffen, denn wer zu sehr im Tagesgeschäft „gefangen ist“, der wird kaum strategisch planen und denken können. Das gilt ebenso für den Beruf, wie für das Privatleben.

Irgendwie ist damit jeder in seinem Leben eine Führungspersönlichkeit, denn jeder Mensch muss täglich etliche Entscheidungen treffen, und einige davon haben weitreichende Folgen. Manchmal gilt es vielleicht, sich selbst und seine Situation und Fähigkeiten in Ruhe zu betrachten, um dann zu entscheiden, in welche Richtung das weitere Leben verlaufen soll, statt es einfach nur „geschehen zu lassen“. Ich jedenfalls möchte zusammen mit Sonja das Leben wieder aktiver gestalten und nicht nur „gelebt werden“. Unsere Karrierewende hat sich für mich bereits zu diesem Zeitpunkt voll gelohnt, und vor allem die Regentage, die zur Beschäftigung mit sich selbst zwingen, waren eine hervorragende Zeit, die alles andere als leer war. Wie so oft im Leben kommt es darauf an, was man daraus macht…

Der erste Advent auf dem Campingplatz

Heute war dann der erste Advent. Auf einem deutschen Campingplatz dürfte man das Ganze wohl als Wintercamping anpreisen. Hier – trotz desselben Datums – irgendwie nicht so wirklich, denn bei Temperaturen um die 20°C, teilweise bei Sonnenschein, fühlt es sich nicht nach Winter an. Wir haben heute den Tag mit zwei ausgedehnten Strandspaziergängen verbracht, bei denen teilweise ein T-Shirt als Oberbekleidung absolut ausreichend war.

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Bei unserem Abendspaziergang hatten wir den Strand fast für uns allein, was für einen Sonntag ausgesprochen ungewöhnlich ist, aber vermutlich glauben die Menschen dem Wetterbericht, der Regen bereits ab 16 Uhr vorhergesagt hat, mittlerweile mehr, als dem Blick aus dem Fenster.

Unsere SUPs wurden samt Zubehör wieder in der Dachbox verstaut, denn die nächsten Tage soll es nicht nur regnen, sondern auch der Wind soll recht kräftig werden. Außerdem sagen manche Wellenvorhersagen bis zu 4 Meter hohe Wellen voraus. Wir sind jedenfalls gespannt… Die Wellenreiter haben so ihren Weg auch noch nicht auf das Dach gefunden. Der Grund ist sehr einfach: Zum einen können wir uns gut vorstellen, diese in den nächsten Tagen noch einmal zu nutzen, und zum anderen werden diese ja außerhalb der Dachbox auf dem Dachgepäckträger transportiert. Damit ist es nicht entscheidend, ob die Bretter nass oder trocken sind. Die SUPs hingegen werden zusammengerollt (wir haben aufblasbare SUPs), und daher sollten sie trocken und einigermaßen sauber sein, zumal sie in der Dachbox verstaut werden und da ja auch noch eine Menge andere Sachen drin sind, die nicht nass werden und vor allem nass bleiben sollten. Daher also unsere Vorsichtsmaßnahme, die Bretter in gut abgetrocknetem Zustand zu verpacken, obwohl wir vielleicht doch noch länger hier bleiben, das entscheiden wir aber spontan. Bei viel Wind sind die Bretter in jedem Falle besser in der Box aufgehoben, denn so können sie nicht wegfliegen. Auf dem Campingplatz 🏕 haben die meisten Dauercamper nun auch die Weihnachtsdeko angebracht und Ihre Zelte, Wohnwagen oder Reisemobile mehr oder weniger hübsch beleuchtet. Dankbarerweise haben wir in der unmittelbaren Umgebung kein „Geblinke“, sondern nur dauerhaft leuchtende Lichterketten und sonstige Dekoobjekte wie Weihnachtssterne etc. Heute fand gegenüber bei unseren Nachbarn auch eine private  Adventsfeier von einigen Dauercampern, die sich schon länger kennen, statt. Wir haben dann auch mit „Bordmitteln“ einen Adventskranz improvisiert (nicht schön aber besonders… und man muss ja auch mal verrückt sein):

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Nicht wirklich ein Adventskranz, aber das Einzige was auch nur annähernd so aussah und sich in unserem EU-GO befand… (und wir sind leider nicht von der Firma aus Atlanta gesponsert)

Unser Drei-Gänge-Adventsmenü besteht heute aus: Eisbergsalat mit Thunfisch, Mais und Käse; Blumenkohl-Kartoffel-Chorizo-Eintopf; eine süße Nachspeise nach Wahl.

Wir wünschen Euch allen einen schönen ersten Advent! Lasst gerne auch Kommentare oder Fragen an uns da… Wir freuen uns!

Shoppingtour, Haushalt und Strand

Da wir ja am Vortag lediglich Obst und Gemüse in rauen Mengen auf dem Markt eingekauft hatten, mussten nun die sonstigen Lebensmittel besorgt werden, weshalb wir wieder nach Oliva zum Aldi und Consum geradelt sind. Im Anschluss haben wir noch die restliche Wäsche gewaschen, da es die nächsten Tage regnen soll, und so sind wir erst einmal „bei“ (Kommentar Sonja: „Das sagt auch nur der Rheinländer.“). Sonja war, während ich mich um die Wäsche gekümmert habe, auf dem Meer SUPen. Der Tag war ausgesprochen warm und sonnig, die Temperaturen erreichten noch einmal 23°C, und der Wind war auch relativ schwach, kurzum ein Sommertag zum Novemberabschluss. Natürlich sind wir dann auch noch am Strand spazieren gegangen und erneut SUPen. So geht der Tag dann verdammt schnell vorbei, ohne „besondere“ Aktionen. Daher heute nur ein ganz kurzer Bericht, und ich habe tatsächlich kein Foto gemacht! 😉

Strandspaziergang, Büro, Mikrowellensurfen, Sonnenuntergang…

ungefähr so lässt sich unser heutiger Tag zusammenfassen. Denn mit einem 6 Kilometer Strandspaziergang begann unser Tag, dann gab es Frühstück. Anschließend hab ich ein bisschen „Büro“ gemacht, denn auch das ist bei solch einer Reise ja hin und wieder notwendig. Rechnungen müssen kontrolliert und Kontostände abgeglichen werden, die Steuererklärung will ebenso vorbereitet, wie die Kosten unserer Reise im Blick behalten werden. Anschließend haben wir etwas gelesen, bzw. Mittagsschlaf gehalten, und dann hat Sonja befunden, dass die Vierzig-Zentimeter-Mittelmeerwelle hoch genug ist,  um von ihr gesurft zu werden, was sich überraschenderweise auch als tatsächlich funktionierend herausgestellt hat. Dazu hilft es sicherlich, dass Sonja schon verdammt gut und vor allem sehr leicht ist.

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Nachmittagssurfsession in Mikrowellen vor bezaubernder Kulisse

Zum Sonnenuntergang sind wir dann noch einmal ein wenig über den Campingplatz gegangen und haben die atemberaubenden Farben des Himmels bewundert.

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Der Himmel sah heute wirklich ziemlich beeindruckend aus.

Anschließend gab es dann Abendessen, wie fast immer drei Gänge: Ein Salat vorab, eine warme Hauptspeise und dann noch ein Nachtisch.

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So sieht unser Zuhause aktuell bei Sonnenuntergang aus, mit frisch geschnittenen Hecken und Bäumen gleich viel aufgeräumter.

Nun ist der Tag schon fast wieder vorbei, und ich frage mich, wie wir die ganzen Aktionen in unserem früheren Leben in einen Tag gepackt haben. OK, alltägliche Dinge, wie Geschirrspülen, Wäsche waschen und trocknen, Wohnung reinigen, Einkaufen usw. nehmen deutlich mehr Zeit in Anspruch, da sowohl unsere Lagermöglichkeiten begrenzt sind, als auch keine eigenen Maschinen zur Verfügung stehen. Selbst mit den Wegen von und zum Waschhaus (Toilette, Zähne putzen, Spülen) kommen am Tag schnell mal 1,5 bis 2 Kilometer Strecke zusammen, die auch etwas Zeit benötigen. Kurzum, es dreht sich alles mehr um die essentiellen Dinge des Lebens. Zudem schlafen wir wirklich viel, da das Leben an der frischen Luft irgendwie anstrengend ist.

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Da Sonja unbedingt auch mal ein Foto von mir auf der Homepage haben wollte (ja ich bin tatsächlich auch dabei!)… hier ist es nun bei unserer abendlichen Campingplatzrunde aufgenommen.

Morgen früh geht es dann mit dem Fahrrad zum Markt von Oliva, um unsere Vorräte wieder aufzustocken und vielleicht noch ein wenig die Stadt anzusehen.

Aktuell werden wir immer wieder gefragt, wie (und wo) wir Weihnachten und Sylvester  verbringen werden, aktueller Stand: Wir wissen es selbst noch nicht, da wir das Ganze vom Wetter und unserer Lust abhängig machen wollen. Zunächst planen wir eine weitere Woche hier zu bleiben, um dann irgendwann mal weiter gen Norden zu fahren. Wann und wie?!? Wir werden sehen…